Fernuni Hagen: Einschreibung und Rückmeldung

An der Fernuni Hagen gibt es neben den Prüfungsanmeldungen und Abgabeterminen für die Einsendearbeiten zwar recht wenige Fristen, die man einhalten muss, jedoch sollte man wenigstens diese im Hinterkopf behalten ;). Dazu zählt z.B. die Rückmeldefrist zum kommenden Semester.

Ehrlich gesagt habe ich diese irgendwie total verdrängt, weil ich mit den Gedanken immer noch voll im aktuellen Semester stecke. Aber bis zu den Prüfungen sind es nur noch etwas über zwei Monate und dann beginnt das Wintersemester 2011/11.

Im Oktober bin ich dann bereits ein Jahr Fernstudentin und obwohl mein Fernstudium seine Hoch- und Tiefphasen hatte, bin ich immer noch recht zufrieden. Mal sehen, wie das kurz vor den Prüfungen wird, bzw. ob ich danach noch etwas zu feiern habe…

Rückmeldung zum Wintersemester 2011/12

Die reguläre Rückmeldefrist für das Wintersemester 2011/12 begann bereits am 01.06. und läuft noch bis zum 31.07.

Möchte man zum nächsten Semester seinen Hörerstatus (Vollzeitstudierende/r, Teilzeittudierende/r, Studiengangszweithörende/r, Studiengangszweithörende/r) ändern oder den Studiengang wechseln, hat man im Zeitraum vom 01.08. – 15.08. die Möglichkeit zu einer verspäteten Rückmeldung. Dann werden allerdings 5,- € Verspätungsgebühr fällig.

Hat man die reguläre Rückmeldefrist verschlafen, möchte aber weiterhin im bisherigen Studiengang oder im Akademiestudium bleiben, kann man sich sogar bis zum 30.09., also kurz vor Beginn des Wintersemesters, Zeit lassen. Auch dann muss man aber 5,- € Verspätungsgebühr zahlen.

Da ich mir für die 5,- € umgerechnet auch sechs Tafeln Milka oder 5 Packungen Toffifee holen könnte, habe ich mich mal eben zum kommenden Semester zurückgemeldet, bevor ich den Termin noch ganz vergesse!

“Rückmeldung” bedeutet einfach, dass man das Fernstudium auch im kommenden Semester fortsetzen möchte. Ja, das möchte ich. Jedoch habe ich mir einige Gedanken zum Umfang und der Modulauswahl im Wintersemester gemacht. Denn zwei Module in diesem Semester sind für mich schon ziemlich hart. Zum Glück habe ich die Studienhefte für VWL und BWL bereits im letzten Semester bearbeitet, sodass ich bei der Wiederholung zügiger durch den Lernstoff kommen sollte. Jedoch ist der Umfang nach wie vor sehr groß und mir macht vor allem Sorgen, wie ich mir alle Formeln bis zu den Prüfungen merken soll. Aber das wird schon irgendwie. Jedenfalls werde ich im kommenden Semester aufgrund der noch frischen Selbstständigkeit nicht mehr ca. 15-20 Std./Woche in mein Fernstudium investieren können. Dafür muss ich im Moment einfach zu viel Zeit in die Arbeit stecken und mache erstmal drei Kreuze, wenn ich in diesem Semester die beiden Prüfungen bestehe!

Im Wintersemester werde ich es etwas ruhiger angehen lassen und nur ein Modul belegen. Da ich mich bei der Wahl der Module am exemplarischen Studienplan der Fernuni Hagen orientiere, hatte ich die Wahl zwischen den Modulen “Grundzüge der Wirtschaftsinformatik” (A-Modul 31071) und “Externes Rechnungswesen (BWL I)” (A-Modul 31011). Super Auswahl! Ich habe gleich mal einen Blick in das Modulhandbuch geworfen, um mir die Modulinhalte und Teilnahmevoraussetzungen anzuschauen.

Also, das Modul “Grundzüge der Wirtschaftsinformatik” hat wirklich nichts Bestechliches für mich. Da ziehe ich doch Buchhaltung und Jahresabschluss der Modellierung von Informationssystemen und der netzbasierten und zwischenbetrieblichen Informationsverarbeitung vor. Dieses wunderbare und sicherlich ganz spannende Lieblingsmodul hebe ich mir für das nächste Semester auf ;).

Die Rückmeldung zum kommenden Wintersemester 2011/12 kann man direkt im Virtuellen Studienplatz vornehmen. Dort findet man in der Hauptnavigation die Rubrik “Belegung/Rückmeldung” und dann auf der linken Seite den Menüpunkt “Rückmeldung”:

Fernuni Hagen Rückmeldung

Dort geht man dann auf den Button “Rückmelden” und erhält dann die Info:

“Ihre Rückmeldung für das kommende Semester wurde erfolgreich durchgeführt. Jetzt können Sie Ihre Kurse für das nächste Semester belegen.”

Unter diesem Hinweis findet man den Link “zur Online Belegung”, wo man dann die Kurse für das nächste Semester belegen kann. Ja, diesmal sind es Kurse, denn man wählt zwar ein ganzes Modul aus, belegt dann aber die einzelnen Kurse des Moduls. Die Belegung ist die Bestellung des Studienmaterials. In diesem Semester habe ich z.B. kein neues Studienmaterial erhalten, weil ich die beiden Module, bzw. die vier Kurse aus dem letzten Semester als Kurswiederholer belegt habe.

Die 5,- € Gebühren werden zudem nicht nur bei einer verspäteten Rückmeldung fällig, sondern auch, wenn man seine online Belegung nach dem 31.07.  ändert. Die 5,- € umfassen dabei alle Belegungsänderungen, die an einem Tag vorgenommen wurde, man zahlt also nicht pro Änderung.

So, nach den ganzen Hinweisen kann es jetzt endlich losgehen. Mit einem weiteren Klick auf den Link “zur Online Belegung” oder über den Menüpunkt “Belegung” auf der linken Seite kann man nun die einzelnen Kurse des erwählten Moduls belegen, indem man die fünfstellige Kursnummer in die dafür vorgesehene Spalte einträgt. Kurse, die man wiederholen möchte, kann man durch ein zusätzliches Häkchen in der Spalte “WHK” markieren. Dann werden für diese markierten Kurse keine Studienunterlagen versandt.

Die fünfstelligen Kursnummern des Moduls 31011 (Externes Rechnungswesen) zu finden, war zwar nicht ganz so leicht, wie ich mir das gewünscht hätte, aber auch in diesem Fall bewies sich Google wieder als Helfer in der Not ;). Das Modul Externes Rechnungswesen besteht aus insgesamt drei Kursen:

  • Jahresabschluss (Kurs-Nr. 00029)
  • Grundzüge der betrieblichen Steuerlehre (Kurs-Nr. 00034)
  • Buchhaltung (Kurs-Nr. 00046)

Man findet die Kursnummern der einzelnen Module auch einfach, indem man auf die Übersicht “Module der Bachelorstudiengänge” geht und dort das Modul auswählt, das man belegen möchte. Neben einer ausführlichen Modulbeschreibung, den Voraussetzungen und mentoriellen Veranstaltungen findet man im linken Menü auch den Punkt “Kurse des Moduls”, aus denen man die fünfstelligen Kursnummern entnehmen kann.

Die Kursnummern der drei Kurse trägt man dann direkt in die Belegübersicht ein:

Fernuni Hagen Kursbelegung

Anschließend klickt man auf den Button “Belegwunsch prüfen”. Dort erhält man nochmal eine Übersicht zu den belegten Kursen, dem Kursbeginn, der letzten grundlegenden Überarbeitung des Studienmaterials, sowie den Semesterwochenstunden und der sich daraus ergebenden Gebühren pro Kurs:

Fernuni Hagen Belegung prüfen

Meine Kursgebühren für das kommende Wintersemester belaufen sich auf insgesamt 120,- € zzgl. 11,- € Studierendenschaftsbeitrag für den AStA. Damit kann man doch leben! Kursnummern stimmen auch, sodass man mit Klick auf “Belegen” die Rückmeldung, bzw. Kursbelegung abschließen kann. Hat alles geklappt erhält man den grünen Hinweis (inkl. grüner Ampel):

“Die von Ihnen gewünschten 3 Belegungen sind durchgeführt worden.”

Damit wäre die Online-Rückmeldung für das nächste Semester abgeschlossen und ein Termin weniger auf meinem gedanklichen Terminzettel ;). Die Rechnung, bzw. der Gebührenbescheid kommt dann später per Post.

Bei Änderung des Studiengangs oder des Hörerstatus muss die Rückmeldung kann die Belegung/Rückmeldung nicht online, sondern muss schriftlich erfolgen. Hierfür ist ein Rückmeldeantrag auszufüllen, der ggf. mit zusätzlichen Unterlagen an das Studierendensekretariat der Fernuni geschickt werden muss. Bei vollständigen Unterlagen wird die Rückmeldung in den neuen Studiengang oder mit dem neuen Hörerstatus von der Fernuni veranlasst.

Der hübsche blaue Studienausweis für das neue Semester wird aber in beiden Fällen per Post zugesandt.

Einschreibung zum Wintersemester 2011/12

Vor der Rückmeldefrist, die noch bis Ende Juli läuft, endet jedoch die Frist für die Einschreibungsphase an der Fernuni Hagen. Wer also mit dem Gedanken spielt, sich für einen Studiengang einschreiben zu lassen, hat noch bis zum 15.07. Zeit, seinen Antrag an die Fernuni zu schicken. Bis dahin muss der Antrag bei der Fernuni angekommen sein, also besser ein bisschen früher auf den Postweg bringen ;).

Doch auch wenn man diesen Termin verplant hat, ist es nicht weiter wild: Verspätete Anträge werden bis zum 15.08. angenommen. Dann wird aber auch eine Verspätungsgebühr in Höhe von 25,- € fällig.

Die Einschreibung für einen Studiengang erfolgt über den Online-Zulassungsantrag in drei Schritten:

  1. Online-Zulassungsantrag ausfüllen und Daten elektronisch absenden
  2. Online-Zulassungsantrag ausdrucken und unterschreiben
  3. Zulassungsantrag unterschreiben und mit den erforderlichen Unterlagen per Post der Fernuni schicken oder in einem Regionalzentrum in der Nähe abgeben.

Die Antragstellung wird erst dann wirksam, wenn die Fernuni auch die schriftlichen Unterlagen erhält.

Bevor es ans Ausfüllen des Online-Zulassungsantrages geht, sollte man jedoch folgende Informationen bereithalten:

  • Hörerstatus auswählen
  • Auswahl der Module, bzw. Kurse (inkl. Kursnummern), die man im Wintersemester 2011/12 studieren möchte
  • Zeugnisse und ggf. weitere Unterlagen
  • E-Mail-Adresse
  • Bankverbindung zum Einzug der Studiengebühren
  • Bei studentischer Krankenversicherung: Krankenkasse und Versicherungsnummer
  • ggf. Angaben über bisherige Studienzeiten, Studienabschlüsse und/oder endgültig nicht bestandene Prüfungen
  • ggf. Anlage zum Antrag auf Einschreibung für beruflich Qualifizierte

Zulassungsvoraussetzung für Bachelorstudiengänge  ist die allgemeine Hochschulreife oder eine einschlägige fachgebundene Hochschulreife. Die Fachhochschulreife an sich reicht zur Einschreibung nicht aus. Ich habe zwar auch nur die Fachhochschulreife, jedoch habe ich bereits ein Erststudium an einer Uni absolviert, sodass dann anscheinend andere Zulassungsvoraussetzungen gelten. Doch auch Bewerber ohne Abi können sich für einen Bachelorstudiengang einschreiben lassen, wenn sie bestimmte berufliche Qualifikationen nachweisen können.

Für die Einschreibung in einen Masterstudiengang muss man das Abschlusszeugnis eines abgeschlossenen Studiums mit mindestens sechs Semestern Regelstudienzeit und bei einigen Studiengänge zusätzliche noch fachspezifische Kenntnisse nachweisen können.

Erfüllt man die Zulassungsvoraussetzungen, steht einer Einschreibung eigentlich nichts mehr im Wege, denn an der Fernunu erhält jeder Bewerber, der die Zulassungsvoraussetzungen erfüllt, einen Studienplatz. Doch die Entscheidung für ein Fernstudium sollte gut durchdacht sein.

Fernstudium: Ja oder Nein?

Da die Entscheidung für oder gegen ein Fernstudium allgemein, bzw. für oder gegen das Fernstudium an der Fernuni Hagen nicht immer einfach ist, möchte ich in diesem Artikel eine kleine Entscheidungshilfe geben und auf die wichtigsten Fragen zum Fernstudium und zur Fernuni eingehen.

Denn nicht jeder ist der geborene Fernstudent. Viele Studieninteressenten fragen sich vielleicht, ob sie überhaupt der “Typ” für ein Fernstudium sind oder ob sie das Fernstudium zeitlich und inhaltlich überhaupt schaffen.Ich finde es gut, Zweifel zu haben und das Fernstudium als didaktische Methode zu hinterfragen. Nur so wird man eine klare Sicht auf die Dinge erhalten können.

Anfängliche Euphorie wandelt sich inmitten der stressigen Alltagsroutine schnell zu Unlust und Frust. Auf der anderen Seite können anfängliche Selbstzweifel bei ersten Studienerfolgen auch für einen Motivationsschub und mehr Spaß am Lernen sorgen. Ja, ein Fernstudium kann auch Spaß machen ;). Einige Dinge sollte man jedoch beachten:

Warum möchte ich ein Fernstudium machen?

Ob zur persönlichen Weiterbildung oder zur Verbesserung von Karrierechancen – Die Gründe für ein Fernstudium sind vielfältig. Man sollte jedoch beachten, dass ein Fernstudium i.d.R. mehrere Jahre dauert. Umso höher ist der Anspruch an die Eigenmotivation und das Durchhaltevermögen.

Nur wenn man persönlich von der Idee des Fernstudiums überzeugt ist und zu 100% hinter der Entscheidung steht, kann das Fernstudium zu einem Erfolg werden. Man sollte ein Fernstudium in erster Linie für sich selbst machen. Vorgesetzte, Familie, Freunde oder der Partner können vielleicht den Anstoß für das Fernstudium geben, sollte jedoch niemal einziger Motivationshintergrund sein. Schließlich sind nicht sie es, die sich jahrelang – manchmal neben Job und Kindern – mit dem Studium herumschlagen müssen. Denn als Fernstudent ist man hauptsächlich auf sich alleine gestellt.

Schaffe ich ein Fernstudium überhaupt zeitlich?

Das größte Problem von Fernstudenten ist das Zeitmanagement. Neben dem Beruf, der Familie und Freizeitaktivitäten ist das Gut Zeit rah gesät. Daher ist eine realistische Einschätzung der Zeit, die man wöchentlich für das Fernstudium investieren muss absolut notwendig. Die meisten Fernhochschulen bieten Vollzeit- und Teilzeitvarianten für Studierende an. An dieser Stelle möchte ich jedem, der in Vollzeit oder auch in Teilzeit berufstätig ist davon abraten, ein Vollzeitstudium zu machen. Das ist zeitlich einfach unmöglich! Und ein bisschen Spaß soll das Leben ja auch als Fernstudent noch machen… ;).


Bei einigen Fernhochschulen ist die Anzahl der Module pro Semester vorgegeben, sodass man weniger flexibel ist. An der Fernuni Hagen kann man theoretisch so lange studieren, wie man will und z.B. auch nur ein Modul pro Semester belegen. In jedem Fall sollte man sich genau erkundigen, was da zeitlich auf einen zukommt. Die Eine ungefähre Einschätzung des wöchentlichen Zeitaufwands ist anhand des Workloads (eines Kurses) und der Bearbeitungsdauer möglich.

Theoretisch hat man ab Erhalt der Studienunterlagen bis zum Prüfungstermin Zeit, den Lernstoff zu bearbeiten. Jedoch empfiehlt es sich, schon ca. 1-2 Monate vorher mit dessen Bearbeitung fertig zu sein, um noch ausreichend Zeit zum Üben, bzw. zur Prüfungsvorbereitung zu haben. Jedoch ist der zeitliche Aufwand, selbst bei einem Teilzeitstudium recht hoch und beträgt (bei zwei Modulen) ca. 20 Std./Woche. Je nachdem, wie die eigenen Vorkenntnisse sind und wie gut man mit den Inhalten der Studienhefte klar kommt, kann der zeitliche Aufwand höher oder niedriger ausfallen. Beim Vollzeitstudium (drei Module pro Semester) sind es 40 Std./Woche, was einem Vollzeitjob entspricht.

Für mich persönlich sind 20 Std./Woche schon zu viel. Um diese Zeit als Berufstätiger überhaupt aufbringen zu können, müssen so manche Feierabende, Wochenenden und Urlaubstage geopfert werden. Dessen sollte man sich bewusst sein und für sich selbst die Frage beantworten, wie viel Zeit pro Woche man überhaupt investieren möchte oder kann. Eine realistische Selbsteinschätzung ist hier viel wert!

Ist die Fernuni Hagen die richtige Fernhochschule?

Ob die Fernuni Hagen der passende Anbieter für einen Fernstudiengang ist, hängt stark vom Wunschstudiengang und den persönlichen Anforderungen ab. Die Fernuni Hagen ist mit ca. 75.000 Studenten definitiv Deutschlands größte Universität. Im Fernstudienbereich besticht sich vor allem durch die sehr günstigen Studienkosten. Da es sich bei der Fernuni um einen staatlichen Anbieter handelt und in NRW keine Studiengebühren erhoben werden, kann man mit relativ geringem finanziellen Aufwand studieren. Dabei sind die Unterschiede zu anderen privaten Fernhochschulen sehr hoch, denn dort belaufen sich die Gesamtkosten eines Studiengangs zwischen 10.000 – 15.000 €.

Jedoch ist der Preis nicht alles. Viel wichtiger sind doch Studienrichtung, bzw. der Studiengang, den man belegen möchte und das Studienziel. Private Fernhochschulen bieten ein weitaus größeres Studienangebot, als die Fernuni Hagen und sind z.T. auf bestimmte Branchen und Themen spezialisiert. Auch der Anteil der Präsenzphasen und die Form des Lehrmaterials unterscheiden sich stark. Bei einigen Fernhochschulen stehen sogar mehrwöchige Auslandsaufenthalte auf dem Studienplan. Strebt man mit dem Fernstudium eine Position im internationalen Management an, wird man auch auf die Internationalisierung der Studiengänge ein Auge werfen müssen.

Der Preis ist ein starkes Argument für die Fernuni Hagen, jedoch sollte man sein Studienziel und die gewünschte Studienrichtung nicht außer Acht lassen. Im Idealfall bietet die Fernuni Hagen ja genau den richtigen Studiengang an, sodass man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen kann!

Ein Wort zum Schluss

Für mich war die Fernuni Hagen die richtige Wahl, da ich einen Studiengang in Richtung BWL belegen und das Fernstudium in erster Linie zur persönlichen Weiterbildung absolvieren wollte. Zudem wäre ich nicht bereits gewesen 300-400 € monatlich in ein Fernstudium zu absolvieren, zumal die Fernuni mit dem Bachelorstudiengang Wirtschaftswissenschaften meiner Wunsch-Studienrichtung entgegenkam.

Ich bin bisher ziemlich zufrieden, auch wenn ich den Lernumfang und den Zeitaufwand unterschätzt habe. Trotz Teilzeitstudium und “nur” zwei Modulen pro Semester ist der wöchentliche Lernaufwand sehr hoch. Ich hoffe im Moment einfach nur, dass ich bis zu den Prüfungen im September einigermaßen fit im Stoff bin und mache mich jetzt nicht verrückt. Ich habe bis dahin noch ziemlich viel Lernstoff vor mir – vor allem Statistik. Aber ich werde es im September einfach versuche und dann mal schauen, was daraus wird.

Im kommenden Wintersemester werde ich es mit nur einem Modul etwas ruhiger angehen lassen, frei nach dem Motto “Langsam, aber stetig”. Denn mir ist wichtig, die Lust am Studium nicht zu verlieren und die entsteht genau dann, wenn man unter Zeitdruck kommt und mit dem Lernen nicht hinterherkommt. Dieses Semester habe ich (im Vergleich zum letzten) durch einen festen Zeitplan einen ganz guten Start ins regelmäßige und kontinuierliche Lernen hinbekommen, was ich im kommenden Semester gerne weiterhin so fortsetzen werde.

Ich kann aber jedem, der ein Fernstudium absolvieren möchte, an der Fernuni Hagen einen passenden Studiengang gefunden hat und die dafür notwendige Zeit aufbringen kann, ein Fernstudium empfehlen! Natürlich braucht ein Fernstudium Priorität und läuft nicht von selbst, aber gleichzeitig darf man sich selbst nicht zu sehr unter Druck setzen, sondern sollte Fernstudium vielmehr als Weiterbildungsmaßnahme ansehen und den Lernumfang realistisch an die individuelle Lebenssituation anpassen. Dann wird man nämlich auch langfristig nicht den Spaß am Lernen verlieren ;)!