Tipp 8 für mehr Selbstmotivation beim Fernstudium: Hole dir Unterstützung!

Einkauf delegieren

Für ein Fernstudium benötigt man neben Motivation und Durchhaltevermögen vor allem eines: Zeit. Ohne ausreichend Zeit zum Lernen wird auch ein hoch motivierter Fernstudent nicht an sein Ziel kommen. Dabei ist der zeitliche Aufwand für ein Fernstudium nicht zu unterschätzen. Denn das Durcharbeiten der Studienunterlagen, das Lösen von Übungsaufgaben und die Bearbeitung der Einsendearbeiten sind nur einige zeitintensive Faktoren eines Fernstudiums.

Je nach Kenntnisstand und Erinnerungsvermögen muss man ggf. noch Grundlagenwissen auffrischen.

Dies war bei mir z.B. bei Wirtschaftsmathe der Fall. Hier hat mich das Wiederholen von Mathe-Grundlagen viel Zeit gekostet, die jedoch auch notwendig war. Ich habe das Wiwi-Fernstudium z.T. sowohl vom Inhalt, als auch vom Anspruch unterschätzt. Zu Beginn ist man noch voller Euphorie, hoch motiviert und fest davon überzeugt, alles packen zu können. Wenn man dann aber die ersten Seiten der Studienhefte durchgeblättert hat, weicht die anfängliche euphorische Stimmung schnell der Realität. Oftmals muss man, wie ich, einsehen, dass das Schulwissen doch nicht mehr ganz so frisch ist und viel ohnehin schon knapp bemessene Lernzeit zum Auffrischen der Basics aufwenden.

Manchmal wird man auch aus den Studienheften nicht schlau. Jeder Professor oder Dozent hat einen anderen Schreibstil. DieFähigkeit, komplexe Sachverhalte verständlich darzustellen, ist eine Kunst für sich, über die leider nicht jeder Autor verfügt. Unverständliche Studienhefte bedeuten dann auch, dass man sich die nötigen Informationen irgendwo anders besorgen muss. Denn leider hat man bei einem Fernstudium nicht die Gelegenheit, schnell mal eine Frage an den Prof zu stellen oder sich etwas von Kommilitonen erklären zu lassen. So muss man also wieder Zeit investieren, um die entsprechenden Inhalte in Fachliteratur nachzuschlagen, im Internet zu recherchieren oder Online-Tutorials anzuschauen.

Bis man mit der Bearbeitung aller Studienunterlagen fertig ist, ist bereits ein Großteil der verfügbaren Zeit abgelaufen. Doch damit ist es noch nicht vorbei. Die angeeigneten Inhalte wollen schließlich bis zur Prüfung sitzen. Ein Großteil der zeitlichen Kapazitäten muss zudem in eine intensive Prüfungsvorbereitung investiert werden. Das mehrmalige Wiederholen der Studieninhalte und Übungsaufgaben, das Durcharbeiten alter Klausuren, sowie zeitintensive Lerntechniken, wie Karteikarten etc. belasten das Zeitkontingent nochmals stark.

Zeit ist also nicht immer Geld, sondern auch Wissen. Und wie man sieht, kann der tatsächliche zeitliche Aufwand schnell vom theoretischen Zeitaufwand abweichen. An der Fernuni wird für ein Vollzeitstudium ein Zeitaufwand von etwa 40 Stunden pro Woche angesetzt. Dies entspricht einem Vollzeitjob. Bei einem Teilzeitstudium halbiert sich dieser zeitliche Aufwand auf wöchentlich ca. 20 Stunden, was jedoch für die meisten Berufstätigen ein ebenfalls sehr hohes Lernpensum darstellt.

Ein starker Wille und vor allem Interesse für das Studienfach sind zwei entscheidende Motivationsfaktoren. Doch wie eingangs bereits erwähnt, kann die Motivation durch zeitliche Engpässe auf eine harte Probe gestellt werden. Bei einem Fernstudium ist und bleibt man zwar auf sich alleine gestellt, aber Unterstützung von außen kann dazu beitragen, dass das Lernen entspannter, ruhiger und motivierter vonstatten geht.

Der achte Teil der Artikelreihe „10 Tipps für mehr Selbstmotivation im Fernstudium“ zeigt, welche Vorteile Unterstützung von außen für das Fernstudium hat, welche Aufgaben sich besonders gut delegieren lassen und warum es manchmal schwer fällt, Tätigkeiten an andere abzugeben.

Mehr Selbstmotivation durch Unterstützung

Mit Job, Familie, Partnerschaft, Hobbys etc. ist der zeitliche Rahmen für ein Fernstudium ohnehin schon stark eingeschränkt. Um die nötige Zeit zum Lernen zu finden, muss man irgendwo Einschnitte machen. Ruhige Abende vor dem Fernseher, geliebte Hobbys oder die freien Wochenenden fallen dem Studienwunsch oft zum Opfer. Auch wenn man sich bewusst für ein Fernstudium entschieden hat, so kann es gerade zu Beginn des Studiums schmerzhaft und demotivierend sein, viele Freizeit- und Erholungsphasen aufgeben zu müssen.

Doch wie bei allen Dingen im Leben: Man muss Prioritäten setzen. Daher sollte man sich der Konsequenzen im besten Falle bereits vor Aufnahme eines Fernstudiums bewusst sein. Doch ein Fernstudium muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass man jede freie Minute zum Lernen nutzt. Erholungs- und Ruhephasen sind ebenso wichtig, um wieder Konzentration und Leistungsstärke aufbringen zu können. Denn der Kopf arbeitet am effektivsten, wenn er entspannt und ruhig ist.

Bei einem eng gestrickten Terminplan scheint es manchmal unmöglich, neben dem Lernen noch Zeit für sich zu finden. Da dies aber für den langfristigen Erfolg des Fernstudium und die Selbstmotivation wichtig ist, sollte man sich im Alltag Unterstützung holen.

Zeitgewinn durch Delegation

Vor Aufnahme eines Fernstudiums ist der Alltag i.d.R. einigermaßen gut durchorganisiert. Man hat genug zu tun, nutzt die Abende zum Ausruhen von der Arbeit und plant Unternehmungen am Wochenende. Nach Aufnahme eines Fernstudiums bleibt meistens alles beim Alten, nur dass man jetzt noch mehr Arbeit und noch weniger Zeit hat.

Oftmals versucht man, der neuen Situation Herr zu werden und neben dem Lernaufwand allen anderen alltäglichen Verpflichtungen wie gewohnt nachzugehen. Schließlich hat man sich ja auch selbst für das Fernstudium entschieden. Meistens möchte man nicht, dass Partner, Kindern, Familie oder Freunde darunter leiden, dass man sich freiwillig eine Doppelbelastung aufgebürdet hat.

Doch genau hierin liegt das Problem. Denn der selbst auferlegte Druck, allen Aufgaben und Verpflichtungen selbst nachgehen zu müssen, es allen recht machen zu wollen und jederzeit sofort für alle ansprechbar zu sein, führt nur zu noch mehr zeitlichen Engpässen, die das Fernstudium gefährden könnten.

Dabei kann man es sich deutlich leichter machen und durch Delegation von unwichtigen Aufgaben, mehr Zeit für wichtige Aufgaben, wie das Fernstudium gewinnen.

Was kann ich delegieren?

Natürlich gibt es Aufgaben, die man nicht delegieren kann. Zur Arbeit muss man wohl oder übel immer noch selbst hinfahren. Und im Krankheitsfall kommt man an einem persönlichen Arztbesuch auch nicht vorbei. Doch es gibt zahlreiche weitere Alltagstätigkeiten, bei denen man auf den Partner, Familienangehörige oder Freunde und Bekannte zurückgreifen kann  – und zugunsten des Fernstudiums auch sollte.

Arbeiten delegierenZu diesen zählen z.B.:

  • Einkaufen
  • Kochen
  • Geschirrspüler ein-/ausräumen
  • Putzen
  • Staubsaugen
  • Wäsche waschen
  • Bügeln
  • Kinder zur KITA oder Schule bringen/abholen
  • Mit dem Hund Gassi gehen
  • etc.

Zur Delegation eignen sich besonders gut Routineaufgaben, die täglich anfallen und einfach durchzuführen sind (z.B. Abwaschen, Kochen). Aber auch Spezialaufgaben, die zwar seltener auftreten, dafür aber entsprechendes Knowhow erfordern, eignen sich gut zum delegieren. Wenn ich für mich sprechen darf, wären das z.B. Löcher bohren, Glühbirnen wechseln, Bretter sägen etc.). Bevor ich als Laie viel Zeit in solche Aufgaben investiere, wäre es besser, jemanden zu fragen, der sich damit auskennt und handwerklich nicht so eine Null ist wie ich.

Neben Routine- und Spezialaufgaben entstehen hier und da auch mal Aufgaben, die zusätzlich erledigt werden müssen: Mit den Kindern zum Arzt fahren, ein Paket von der Post abholen, Kleidung aus der Reinigung holen etc. Auch solche Zusatzaufgaben lassen sich vielfach delegieren.

Und manchmal gibt es auch Aufgaben, die man selbst ungern macht, über die sich andere aber freuen würden. Je nach persönlichen Vorlieben kann man zusätzliche Tätigkeiten delegieren, die für einen selbst eher lästig sind. Vielleicht geht man selbst ungern mit dem Hund raus, die Kinder freuen sich aber darüber. Oder man steht selbst ungern vor dem Herd, der Partner aber ist ein leidenschaftlicher Koch. Ebenso kann es andersherum sein, dass es zugunsten mehr Lernzeit sinnvoll ist, geliebte Aufgaben abzugeben, die man selbst gerne erledigt. Da man selbst Begeisterung für die Tätigkeit mitbringt, fällt das Delegieren solcher Aufgaben besonders schwer.

Aber wie man sieht, gibt es tagtäglich zahlreiche Aufgaben und Tätigkeiten, die prädestiniert für Delegation sind und bei denen man auf unterstützende Hilfe zurückgreifen kann. Hat man sich dazu entschiedenen, Aufgaben abzugeben, so sollte man jedoch einige Dinge beachten.

Worauf man achten sollte


Ob eine Aufgabe delegierbar ist hängt aber nicht nur davon ab, ob man sie selbst ausführen muss, sondern auch von der Leistungsbereitschaft und Fähigkeit der potentiellen Helfer.

Es ist daher empfehlenswert, z.B. den Partner und die Kinder in die Studienpläne einzuweihen und sie ggf. vorab um Unterstützung im Haushalt zu bitten. Denn niemand mag es, ins kalte Wasser geworfen zu werden. Mit einem Vorabgespräch erreicht man oftmals deutlich mehr Verständnis, als wenn man die Familie vor vollendete Tatsachen stellt. So haben auch die Familienangehörigen oder Mitbewohner Zeit, sich auf die bevorstehende Situation und die Übernahme von zusätzlichen Aufgaben einzustellen.

Werden bestimmte Aufgaben delegiert und dann von Partner, Familienangehörigen oder Freunden übernommen, sollte man die Aufgabenstellung detailliert darlegen, damit das Gegenüber klare Informationen über die zu erledigende Aufgabe bekommt. Dabei sollten je nach Art der Aufgabe, nicht nur die Tätigkeit an sich, sondern auch die Rahmenbedingungen und das Ziel erklärt werden. Beidseitiges Aufgabenverständnis ist die Basis für eine zufriedenstellende Durchführung der delegierten Aufgabe. Gerade bei Kindern ist es unerlässlich, den Sinn der Aufgabe verständlich zu vermitteln, Interesse an Zwischenständen zu zeigen und als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen. Auch eine kleine Belohnung nach zufriedenstellender Aufgabenerfüllung gibt motivierenden Antrieb für zukünftige Unterstützung.

Zudem sollte man nicht verlangen, dass die Tätigkeit exakt genauso durchgeführt wird, als wenn man sie selbst erledigen würde. Oftmals streubt man sich davor, sich Unterstützung zu holen und Aufgaben abzugeben, weil man davon überzeugt ist, es selbst am besten machen zu können. Die Angst vor dem Kontrollverlust über die Arbeit führt dann leider in vielen Fällen dazu, dass man ungeduldig und misstrauisch wird.

Teilweise sind die Zweifel auch berechtigt, da es mit Sicherheit ein gewisses Risiko birgt, Aufgaben abzugeben, die man bisher selbst erledigt hat. Jedoch führt die mangelnde Risikobereitschaft letztendlich wieder dazu, dass man mit der ganzen Arbeit alleine dasitzt. Dabei will man zugunsten des Fernstudiums doch genau das Gegenteil erreichen. Es loht sich daher, Routineaufgaben und ähnliche delegierbare Tätigkeiten nicht nur detailliert zu schildern, sondern sich auch ausreichend Zeit für die Übergabe zu nehmen und geduldig zu sein.

Delegation bringt Win-Win-Situation

Die Befürchtungen und Ängste, die oftmals bei der Übergabe von Aufgaben auftreten, können durch eine ausführliche Aufgabenbeschreibung und Geduld abgebaut werden. Es lohnt sich, Misstrauen durch Vertrauen zu ersetzen und auf die positiven Seiten der Aufgabenübertragung zu achten.

Die Delegation von zeitraubenden (Routine)Aufgaben bringt nämlich nicht nur Entlastung im Alltag und Zeitgewinn für das Fernstudium. Unter Beachtung der Interessen und Fähigkeiten der Helfer können diese auch ihre eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen, sowie Eigeninitiative und Selbstständigkeit weiterentwickeln.

Der Vertrauensbeweis, den die Übergabe einer – vielleicht sogar geliebten Aufgabe – bedeutet und ein positives Feedback nach Aufgabenerfüllung wirken sich (vor allem bei Kindern), positiv auf die Motivation und Zufriedenheit aus.

Fazit

Zeitraubende Aufgaben des Alltags zu delegieren klingt so einfach, ist es aber oft nicht. Denn Delegieren bedeutet auch, Zeit und Vertrauen zu investieren, um anderen eine Aufgabe zu übertragen. Gleichzeitig muss man sich in Geduld üben und dem anderen auch die Freiräume geben, die übertragene Aufgabe zu erfüllen. Es bleibt daher immer ein Risiko, dass die Aufgabe nicht in dem Maße erfüllt wird, wie man es erwartet hat.

Manchmal fällt es daher schwer, Aufgaben abzugeben, sich Unterstützung zu holen und diese dann auch anzunehmen. Doch worum geht es bei der Aufgabendelegation? Letztendlich möchte man nur eines erreichen: Effizienter Lernen! Da sich dies im typischen Alltagstumult meistens schwer gestaltet, kommt man langfristig gesehen, um unterstützende Hilfestellungen von seiten der Familie oder den Mitbewohnern nicht herum.

Wer delegiert, erkennt Prioritäten besser. Und das Fernstudium zählt zu den wichtigen Aufgaben! Wenn man zeitraubende Alltagsaufgaben, die man nicht zwingend selbst erledigen muss, delegieren kann, sollte man es auch tun. Dadurch gewinnt man nicht nur mehr Zeit zum Lernen, sondern fördert in vielen Fällen auch die Fähigkeiten, Eigeninitiative und Selbstständigkeit der großen und kleinen Helfer ;)!

Über den Autor

Alicia
Hier schreibt Alicia (Google+), 30 aus dem schönen Hamburg. Im WS 2010/11 habe ich mein WiWi-Fernstudium an der Fernuni-Hagen begonnen - Und bereits nach 18 Monaten erfolgreich abgebrochen. Die Gründe: Eine voreilige Entscheidung, berufliche Veränderungen und die Einsicht, dass nicht jeder der geborene Fernstudent ist. In meinem Blog berichte ich über persönliche Erfahrungen, Eindrücke, Probleme und Fragen aus meiner Fernstudienzeit, sowie allgemeine Informationen und News rund um das Thema Fernstudium und wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge. Mein Ziel ist es, Studieninteressierte bei ihrer Entscheidungsfindung zu unterstützen, damit das Projekt Fernstudium auch ein nachhaltiger Erfolg wird.

5 Kommentare zu "Tipp 8 für mehr Selbstmotivation beim Fernstudium: Hole dir Unterstützung!"

  1. Auch beim Lernen z. B. beim Abfragen lass ich mir immer gerne Helfen. Sonst frag ich ab und zu mal ob mir meine Freunde was mitbringen, wenn Sie einkaufen gehen, so viel brauch ich nicht und dann brauch ich nicht noch einmal los.

  2. Hey lomomo,

    vielen Dank für deinen Beitrag!

    Wenn du sogar Unterstützung beim Lernen hast, ist das natürlich ideal. Das vermisse ich z.B. beim Fernstudium. Während meines Erststudiums hatte ich feste Lernpartner, mit denen das Lernen natürlich noch mehr Spaß gemacht hat.

    Um das Einkaufen komme ich leider nicht herum, aber der Supermarkt liegt direkt auf dem Nachhauseweg, wenn ich vom Sport komme, das passt. Ansonsten schicke ich meinen Freund auch mal los, wenn noch was fehlt ;).

    Viele Grüße,

    Alicia

  3. Ich mach ja ein Onlinestudium und die meisten meiner Mitstudenten, kommen aus dem Landkreis/Bundesland und die meisten sind auch im Forum aktiv. Somit findet man immer jemanden der das selbe lernt und kann ggf. sogar Lehrgruppen organisieren und ist damit nicht auf sich allein gestellt.

    Aber viele meiner Freunde studieren auch aber normal an der Uni und da kann man auch mal zusammen lernen wenn man denn will.

  4. hallo, bin beim suchen nach „durchfallquote“ auf dein blog gestossen.
    ich hatte an einer uni präsent studiert und war ab dem dritten semster schwanger, später eben mit kind. hatte bis kurz vor geburt und ein jahr danach wieder angefangen zu jobben neben dem studium (kellnern/bartender). das hört sich schwer an, war aber bei mehrheit meiner kommilitonen alltag. habe das gefühl, dass hier ein vorurteil herrscht. nicht nur an der fernuni muss man nebenher 30std+ arbeiten.

    jetzt nach dem studium, mit job, mann und kind, stelle ich fest, dass es egal ist welche aufgaben man hat: es geht immer darum unterstützung zu finden UND zu geben. moralische unterstützung gab mir oft mehr als ein sauberes zimmer, das nicht von mir geputzt wurde.
    mein größter fehler war auch meine „undurchsichtigkeit“ beim delegieren. ich gab aufgaben weiter/ab (haushalt etc.) ohne meine lieben GENAU einzuweihen was ICH mache (OHNE zu jammern). das sorgte manchmal für unverständnis und missstimmung. vielleicht ist das ein guter tip für andere noch-studierende.

  5. Hey blipper,

    vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht und die Tipps!

    Du hast Recht, bei vielen Studenten ist die Doppelbelastung Studium-Arbeit (evtl. sogar Kind) Alltag. Ich habe während meines Erststudiums auch nebenher gejobbt und der Stress war wirklich nicht weniger, als beim Fernstudium.

    Jedoch war der Druck bei meinem Erststudium etwas höher, weil es mein erstes Studium war und ich an feste Vorlesungstermine und Abgabefristen etc. gebunden war. Damals hatte ich das Gefühl, ich muss das Studium einfach schaffen. Wahrscheinlich hat das noch versteckte Kräfte in mir mobilisiert.

    Ein Fernstudium ist grundsätzlich auch neben einem Vollzeitjob zu schaffen. Es ist alles eine Frage der Prioritäten und des Willens. Nur wenn man voll dahinter steht und es unbedingt durchziehen will, wird man auch alles tun, damit das Studium gelingt. Dazu gehört natürlich auch, sich Zeit zu schaffen und Aufgaben abzugeben (auch wenn´s schwer fällt).

    Ich finde es super, wie du das Studium trotz aller Schwierigkeiten gemeistert hast. Anfangs fällt es sicherlich schwer, die Familie stärker in alltägliche Aufgaben einzubinden, aber letztendlich ist das ein Schlüssel zum Erfolg. Denn ohne ausreichend Zeit geht sowohl bei Fern-, als auch beim Präsenzstudium nichts ;)!

    Viele Grüße,

    Alicia

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