Tipp 10 für mehr Selbstmotivation im Fernstudium: Überfordere dich nicht!

36 Monate – das ist die Regelstudienzeit eines Bachelorstudiengangs, auch bei einem Fernstudium. Beim Master beträgt die Dauer eines Fernstudiengangs i.d.R. 24 Monate. Und wie schön wäre es doch, das Fernstudium tatsächlich innerhalb dieser sechs, bzw. vier Semester abzuschließen. Doch Vorstellung und Realität weichen, wie so oft, auch hier voneinander ab.

Denn in Wirklichkeit schaffen es nur die Wenigsten, ihr Fernstudium innerhalb der Regelstudienzeit zu beenden. Schaut man sich die Verteilung der Studierenden zum Sommersemester 2011 an, so ist dies nicht verwunderlich. Denn der Anteil an berufstätigen Studenten an der Fernuni Hagen liegt bei satten 80 Prozent. Diese Tatsache deckt sich mit einer weiteren Studierendenstatistik, aus der hervorgeht, dass sich von allen Studierenden in Studiengängen rund 73 Prozent für ein Teilzeitstudium entschieden haben. Lediglich 21 Prozent studieren in Vollzeit.

Die meisten Studenten werden für ihr Fernstudium also deutlich mehr Zeit einplanen müssen, als es die Regelstudienzeit vorgibt. Denn die Regelstudienzeit ist bei einem Fernstudium zwar ein wünschenswertes, aber leider oftmals unerreichbares Ziel. Das kann manchmal ganz schön demotivieren. Schließlich möchte man so schnell, wie nur möglich den Abschluss in der Tasche haben. Dieser Wunsch ist auch verständlich. Besonders dann, wenn man ein Erststudium absolviert und diesem evtl. noch ein Masterstudium anschließen möchte, ist eine längere Studiendauer nervig. Schließlich möchte kaum jemand 10 Jahre studieren, bis er den gewünschten Abschluss erreicht hat. Und auch Berufstätige, Studenten mit Kindern oder sonstige zeitlich eingeschränkte Fernstudenten versuchen oftmals, trotz der knappen Zeit, mit dem Studium so schnell, wie nur möglich voranzukommen.

Der hohe zeitliche Umfang, der inhaltliche Anspruch, sowie die Anforderungen an Organisation, Zeit- und Selbstmangement während eines Fernstudiums werden häufig unterschätzt.  Gleichzeitig werden die eigenen Fähigkeiten und Belastungsgrenzen oft überschätzt.

Fernstudenten stehen vor der großen Herausforderung, Beruf, Familie, Partnerschaft, Hobbys und das Studium unter einen Hut zu bringen. Zeitmangel, unrealistische Erwartungen und zu hoch gestellte Anforderungen an die eigene Leistung können jedoch schnell überfordern. Einige verzichten dann auf Erholungs- und Ausgleichsphasen, lernen bis in die Nacht und ignorieren erste Erschöpfungsanzeichen.

Gerade stark engagierte, pflichtbewusste und hoch motivierte Fernstudenten, die für das Fernstudium “brennen”, laufen Gefahr, die Grenze zwischen gesundem Engagement und dem Zuviel zu verpassen und irgendwann “auszubrennen”. Die Folgen: Überforderung, Unlust, Frust und Demotivation. Dabei sind der Spaß am Lernen und die kontinuierliche Selbstmotivation für den Studienerfolg entscheidend.

In Anbetracht der langen Studiendauer gilt es, anhaltende Überforderung zu vermeiden. Bei einem Fernstudium handelt es sich nicht um einen Crashkurs, bei dem es weniger ausmacht, wenn man sich für kurze Zeit etwas mehr zumutet. Ein Fernstudium ist ein mehrjähriges Projekt, bei dem man mit seinen Kräften haushalten muss, um mitten auf der Strecke nicht einzuknicken.

Daher behandelt der zehnte und damit auch letzte Teil der Artikelreihe10 Tipps für mehr Selbstmotivation im Fernstudium“ die Symptome und Ursachen für Überforderung, sowie Tipps, wie man permanentem Dauerstress rechtzeitig vorbeugen kann.

Woran erkenne ich, dass ich überfordert bin?

Kurzfristige Phasen von gefühlter Überforderung wird wohl jeder Fernstudent während seines Studiums durchmachen. Gerade vor den Prüfungen müssen i.d.R. längere, konzentrierte Lernphasen und manchmal auch einige Nächte für die Vorbereitung investiert werden. Doch diese Phasen gehen dann auch wieder vorbei, sodass man sich von der kurzfristigen Anstrengung erholen kann.

Doch die Grenze zwischen kurzfristiger, erhöhter Anstrengung und anhaltender Überforderung ist fließend. Ungesunde Überanstrengung ist nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen. In der heutigen Zeit ist es schließlich mittlerweile “normal” geworden, permanent im Dauerstress zu sein. Es ist daher gar nicht so einfach, rechtzeitig die Notbremse zu ziehen, besonders weil die ersten Vorboten von Überforderung gerne mal ignoriert oder heruntergespielt werden.


Und wie bereits erwähnt, ist die Grenze zwischen kurzfristiger und anhaltender Überforderung ein schleichender Prozess. Nach harter geistiger oder körperlicher Arbeit erschöpft zu sein, ist völlig normal. Doch woran erkennt man, dass sich eine ungesunde Überforderung einschleicht?

Zuerst hat man vielleicht den Eindruck, zu wenig Zeit für sich zu haben. Hobbys, Freunde, Partnerschaft und persönliche Interessen bleiben in diesem Fall häufig auf der Strecke. Statt dessen lädt man sich eine Arbeit und Verpflichtung nach der anderen auf, weil man das Bedürfnis hat, immer am Ball bleiben zu müssen. Und auch wenn man Erfolge verzeichnen und alle Aufgaben erfüllen kann, so bekommt man irgendwann das Gefühl, nur noch zu funktionieren und in einer Art Hamsterrad festzustecken.

Doch obwohl man die Situation vielleicht erkennt und mit der Entwicklung nicht zufrieden ist, fällt es doch schwer, selbst einen Schlussstrich zu setzten und einen Gang herunterzufahren. Denn gerade die ersten Anzeichen von Überforderung werden schnell mit Unfähigkeit, mangelndem Willen und Disziplinlosigkeit in Verbindung gebracht. Da man selbst ja noch eisern an seinen Zielen und Anforderungen festhält, versucht man häufig, trotz erster Symptome, wie gewohnt weiterzumachen – mit der Hoffnung, dass sich mit der Zeit alles legen würde.

Doch leider legt sich im Regelfall nichts von alleine, im Gegenteil – wenn man selbst nichts ändert, werden die Symptome mit der Zeit nur noch schlimmer. Irgendwann können chronische Müdigkeit, Schlafstörungen und Erschöpfungszustände hinzukommen. Gleichzeitig lässt das Engagement für das Fernstudium nach, man hat das Gefühl, gar nichts mehr auf die Reihe zu bekommen, ist wütend auf sich selbst und frustriert über die Situation.

Durch die emotionale Erschöpfung und das Gefühl, mit der Situation überfordert zu sein, wird dann häufig auch das Fernstudium an sich in Frage gestellt. “Warum tue ich mir das überhaupt an?” oder “Welchen Sinn macht das Fernstudium noch für mich?”, sind Fragen, die aufkommen können, wenn man unter anhaltendem Dauerstress aus Arbeit und Lernen steckt.

Die Gefühle des Versagens und der Sinnlosigkeit schüren die Angst, den Anforderungen nicht mehr gewachsen zu sein. Man wird lustlos und gereizt, bekommt starke Stimmungsschwankungen und zieht sich von Freunden und Familie zurück. Durch die permanente Müdigkeit und Erschöpfung zeigt man auch im Berufsleben nur noch mangelndes Interesse am Aufgabenbereich. Denn Symptome, wie Konzentrationsstörungen und chronische Motivationslosigkeit können auch auf andere Lebensbereiche, wie z.B. das Berufsleben, übergreifen.

Neben Selbstzweifeln tauchen mit der Zeit auch körperliche Beschwerden, wie Kopfschmerzen, Rückenschmerzen oder Magen-, Darm-Beschwerden auf. Von Alkoholkonsum, Aufputschmitteln oder exzessiven Shopping-Touren zur Selbstbelohnung möchte ich jetzt mal absehen, aber auch diese sind keine Seltenheit.

Eines bleibt festzuhalten: Bei anhaltender Überforderung ist an Spaß und Freude beim Studieren nicht zu denken. Und dann macht ein Fernstudium tatsächlich wenig Sinn. Umso wichtiger ist es, rechtzeitig einzugreifen und die Ursachen für Überforderung zu erkennen.

Ursachen von Überforderung

Reif für die InselWodurch entsteht das Gefühl der Überforderung? In der Regel dadurch, das man mit dem Zeit- und Leistungsdruck nicht (mehr) zurechtkommt.

Im Berufsleben entstehen Termin- und Leistungsdruck  häufig auch durch Druck von “oben”, also, weil der Chef zu viel Stress macht oder weil die Kunden einen ständig drängen. Beim Fernstudium hat man weniger mit Druck von oben zu kämpfen, schließlich ist man hauptsächlich selbst für die Studienorganisation verantwortlich. I.d.R. gibt es niemanden, der einen zum Lernen zwingt, das Lernpensum vorschreibt oder die Anmeldung zu den Prüfungen vornimmt.

Die häufigste Ursache für Überforderung im Fernstudium ist man selbst. Durch selbst gesetzte, unrealistische Ziele und zu enge zeitliche Rahmenbedingungen liefert man sich vermeintlichen Zwängen aus, die letztendlich in Überforderung, Unzufriedenheit, Demotivation resultieren. Irgendwann ist der Akku leer und man ist reif für die Insel.

Die eigenen Persönlichkeitsfaktoren spielen dabei eine wesentliche Rolle, denn sie begünstigen und verstärken die Entstehung von Überforderung. Wenn man sich vor Augen hält, dass 80 Prozent aller Fernstudenten an der Fernuni Hagen berufstätig sind, von denen – bei einem Altersschwerpunkt zwischen 29 und 35 – sicherlich auch viele in festen Partnerschaften leben und sogar Kinder haben, so kann man einige Rückschlüsse auf die Persönlichkeitsstruktur von Fernstudenten schließen.

Die Doppelbelastung aus Beruf und Studium und ggf. noch Beziehung und Familienleben erfordert neben einer hohen Eigenmotivation und Zielstrebigkeit auch viel Disziplin, Durchhaltevermögen und eine hohe Selbstständigkeit. Fernstudenten trauen sich selbst die Herausforderung eines nebenberuflichen Studiums zu, ansonsten würden sie sich wohl kaum für ein Fernstudium entscheiden.

Doch zwischen einer gesunden Selbstüberzeugung und übertriebenem Perfektionismus ist kein langer Weg. Vor allem Fernstudenten, die bisher alle selbst gesteckten Ziele erreicht haben, stellen auch beim Fernstudium sehr hohe Anforderungen an sich. Dies betrifft z.B. auch diejenigen, die bereits erfolgreich ein Erststudium (an einer Präsenzuni) absolviert haben. An der Fernuni Hagen haben ca. 39 Prozent bereits ein abgeschlossenes Studium hinter sich.

Häufig erwarten sie dann von sich, auch beim Fernstudium stets Höchstleistungen vollbringen zu müssen und sich keine Fehler erlauben zu dürfen und stellen damit unrealistisch hohe Anforderungen an sich. Denn ein nebenberufliches Fernstudium ist kaum mit einem Präsenzstudium zu vergleichen.

Wenn die Realität den eigenen, überhöhten Anforderungen dann nicht standhält und man feststellt, die selbst gesteckten Ziele nicht immer erreichen zu können, kommen häufig Gefühle von Enttäuschung und Selbstzweifeln auf. Dies ist besonders dann der Fall, wenn man es bisher immer gewohnt war, alles packen und selbst gesteckte Ziele erreichen zu können. Dieser Anspruch aus anderen Lebenssituationen wird oftmals direkt auf das Fernstudium übertragen, was jedoch fatal sein kann, wenn andere Dinge eine höhere Priorität im Alltag besitzen.

Beim Fernstudium kommt noch dazu, dass die Anerkennung von außen fehlt. Zwar ist man auch bei einem Präsenzstudium in erster Linie selbst für den Studienerfolg verantwortlich, jedoch können Dozenten, Professoren und Kommilitonen motivierenden Einfluss ausüben. Man kann sich viel besser mit Gleichgesinnten über Probleme austauschen, auch Gruppenarbeiten, Seminare und Referate unterstützen das Durchhaltevermögen. Der wohl größte Unterschied zwischen Fern- und Präsenzstudium besteht wohl darin, dass es sich beim Präsenzstudium in den meisten Fällen um ein Erststudium handelt. Das Studium hat in diesem Fall Vorrag und alles andere (Nebenjobs, Freizeitaktivitäten etc.) werden den Anforderungen des Studiums angepasst. Schließlich hat man feste Vorlesungszeiten und Fristen für Hausarbeiten, Referate usw., an die man sich halten muss.

Ein Fernstudium ist da weitaus flexibler, was die ganze Sache aber auch deutlich schwieriger macht. Denn der fehlende vorgegebene Zeit- und Leistungsdruck von außen erfordert auf der anderen Seite ein effektives Zeit- und Selbstmanagement. Doch viele Fernstudenten sind mit der Studienorganisation überfordert und muten sich häufig zu viel zu.

Verantwortlich dafür ist nicht selten ein sehr großer Ehrgeiz. Man will es sich selbst beweisen und hetzt dabei von einer Herausforderung zur nächsten, ohne sich zwischendurch Ruhe zu gönnen. Misserfolge treiben das Hamsterrad, durch welches man sich selbst hetzt, immer weiter voran. Denn durch Enttäuschungen und Rückschläge während des Studiums (z.B. schlechte Noten oder Zeitnot), strengt man sich noch mehr an und merkt gar nicht, dass der Akku langsam, aber sicher, ausläuft. Irgendwann ist der Leistungswille zwar noch da, jedoch verweigern Körper und Geist ihre Mitarbeit.

Neben übertriebenem Perfektionismus und sehr großem Ehrgeiz kann auch ein ausgeprägtes Helfersyndrom zu Überforderung während des Fernstudiums führen. Es ist ja schön und gut, anderen helfen zu wollen, aber manchmal beschäftigt man sich intensiver Problemen anderer, als es eigentlich nötig wäre. Dies kann sich sowohl im Rahmen des Fernstudiums, als auch im Berufs- und Familienleben äußern. Viele Fernstudenten investieren viel Zeit, um sich mit Lern- und Verständnisproblemen anderen Studenten auseinanderzusetzen. Auch im Berufsleben kann das Helfersyndrom viel kostbare Zeit kosten, die man eigentlich für andere Dinge nutzen könnte. Gleiches gilt für Aufgaben des Alltags, bzw. im Familienleben. Besonders Frauen fühlen sich in der Pflicht, alle Aufgaben zur Zufriedenheit aller erfüllen zu müssen. Dabei ist es bei einem Fernstudium so wichtig, sich Unterstützung zu holen und helfen zu lassen. Ansonsten wird man im Alltagsstress kaum Zeit für sein Studium finden.

Denn wenn man nicht Nein sagen kann und sich permanent schwer tut,  anderen etwas abzuschlagen, wird man sich früher oder später mit dem Fernstudium überfordert fühlen. Zeit zum Lernen schafft sich nicht von alleine. Der Alltag ist mit Job, Familie und den täglich anfallenden Verpflichtungen schon stressig und zeitfüllend genug. Zeit zum Lernen muss man sich erarbeiten. Dazu gehört auch, Grenzen zu setzen, es nicht immer allen Recht machen zu wollen und Angst vor Konflikten abzulegen.

Vorbeugen statt nachsorgen!

Lernstress adeUm Dauerstress und Überforderung zu vermeiden, ist es wichtig, verantwortungsvoll mit den eigenen Kräften zu haushalten und sich sowohl im Fernstudium realistische Lernziele zu setzen, die auf das individuelle Berufs- und Familienleben abgestimmt sind.

Zu den Lernzielen gehört auch, die anstehenden Aufgaben zu ordnen und zu planen. Es ist wichtig, stets den Überblick zu behalten. Dazu gehört auch das Gefühl, selbstbestimmt zu arbeiten, d.h. die Kontrolle über das zu haben, was man tut. Um einen Weg zu finden, mit dem Lern- und Leistungsdruck gesund umzugehen, muss man lernen, das Fernstudium gut zu organisieren und seine Zeit richtig einzuteilen. Organisationsfähigkeit und Zeitmanagement sind daher das A und O, um Stress um Überforderung zu vermeiden.

Auch die Fähigkeit, Aufgaben delegieren zu können und sich Hilfe von außen zu holen, wird das Lernen erheblich erleichtern. Denn keiner kann alles alleine schaffen. Durch Unterstützung im Haushalt, in der Kinderbetreuung oder auch vom Arbeitgeber können die Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden, dass ausreichend zeitliche, körperliche und geistige Ressourcen zum Lernen zur Verfügung stehen. Aber hier muss man in aller Regel selbst ran und darf nicht erwarten, dass alle verständnisvoll auf einen zukommen und ihre Hilfe anbieten. Auch wenn dies bedeutet, sich mit Diskussionen oder gar Konflikten auseinandersetzen zu müssen, so sollte man dabei stets seine persönlichen Ziele im Kinderkopf behalten. Ansonsten wird man es allen anderen Recht machen können, nur sich selbst nicht. Bei Konflikten und Auseinandersetzungen hilft die Fähigkeit, sich nicht alles zu Herzen zu nehmen, sondern den persönlichen Gewinn für sich, bzw. das Studium zu sehen.

Kurz & knackig

Erfolg im Fernstudium und eine gesunde Work-Life-Balance schließen sich nicht aus. Natürlich müssen Fernstudenten motiviert und zielstrebig sein, um ihre Studienziele erfolgreich umzusetzen. Und es wird auch immer wieder stressige Phasen geben, in denen man sich kurzfristig überfordert fühlt. Doch die Betonung liegt bei kurzfristig, also einem vorübergehenden Prozess.

Doch der Grad zwischen gesundem Engagement und dem “Zuviel” ist nur sehr schmal. Persönlichkeitsmerkmale, wie Perfektionismus, übertriebener Ehrgeiz, Helfersyndrom und das Bedürfnis, es allen Recht machen zu wollen führend oftmals zu unrealistischen Zielen, Zeitmangel und Überforderung.

Entscheidend ist, erste Symptome für permanente Demotivation und anhaltende Überforderung rechtzeitig zu erkennen und einzuschreiten. Denn wer langfristig fit und leistungsfähig sein will, muss mit seinen eigenen Kräften verantwortungsvoll umgehen. Dazu gehört auch, zwischendurch mal loszulassen und abschalten zu können. Denn ein Dauerlauf im Hamsterrad macht Abschalten und Auftanken unmöglich.

Deshalb sollte es auch bei Fernstudenten so etwas, wie Freizeit geben, wo man regelmäßig Kraft schöpfen kann. Diese Zeit sollte dann wirklich nur als Erholungs- und Ausgleichsphase genutzt werden, um den leeren Akku wieder aufzutanken. Denn mit vollem Tank lernt es sich nicht nur deutlich motivierter, sondern man läuft auch nicht Gefahr, mitten auf der Strecke stehen zu bleiben ;).