Fernstudium: Welcher Anbieter ist der Richtige?

Anbieter von Fernstudiengängen gibt es zahlreiche. Doch woher weiß man, dass die Wahl für einen bestimmten Anbieter auch die Richtige war? Markus hat in seinem Forum eine kleine Checkliste mit Punkten angeführt, die man bei der Wahl des passenden Fernstudium-Anbieters in Betracht ziehen könnte.

Eines steht fest: DEN richtigen Fernstudium-Anbieter gibt es nicht. Denn in die Entscheidung für eine Fernuni oder Fernhochschule zählen neben objektiven Kriterien auch zahlreiche subjektive Faktoren mit ein, die von Fernstudent zu Fernstudent unterschiedlich bewertet werden.

Zu diesen Kriterien zählen u.a.:

  1. Kosten (Gesamtkosten, ggf. monatliche Belastung)
  2. Studienabgebot
  3. Dauer
  4. Flexibilität
  5. Präsenzanteil
  6. Lernmaterial
  7. Akkreditierung
  8. Erfahrungen anderer Fernstudenten

1. Kosten eines Fernstudiums

Die Kosten für ein Fernstudium sind für die meisten Studieninteressierten wohl das wichtigste Kriterium, wenn es um die Wahl eines Fernstudium-Anbieters geht. Denn die Preisunterschiede bei Fernstudiengängen sind groß. Der größte Unterschied kann zwischen staatlichen und privaten Anbietern getroffen werden. Auf der staatlichen Seite haben wir nur die Fernuni Hagen, die mit Gesamtkosten von max. 2.500 € im Vergleich zu privaten Fernhochschulen und Fernuniversitäten deutlich günstiger ist, da sie nicht aus privater Hand finanziert wird.

Kein Wunder daher, dass die Fernuni mit rund 73.000 Studenten eine der größten deutschen Universitäten ist. Denn damit ist sie  – jedenfalls auf staatlicher Seite – so ziemlich alleine.

Neben der Fernuni Hagen, der einzigen staatlichen Fernuniversität in Deutschland, sieht es auf der Seite der privaten Fernhochschulen und Fernunis schon etwas bunter aus.  Da gibt es z.B. die AKAD-Privathochschulen, die Wilhelm Büchner Hochschule, die SRH Fernhochschule Riedlingen, die Private Fachhochschule Göttingen, die Europäische Fernhochschule Hamburg (Euro-FH), die HFH Hamburger Fern-Hochschule oder die APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft.

Studiengänge privater Fernstudium-Anbieter liegen preislich ungefähr zwischen 10.000 und 15.000 €. Der Kostenunterschied ist somit gewaltig und im direkten Vergleich lagen meine Semestergebühren an der Fernuni Hagen noch deutlich unter den monatlichen Gebühren an privaten Hochschulen.

Dennoch entscheiden sich jährlich tausende Studenten für private Fernhochschulen. Denn: Der Preis ist nun mal nicht alles. Wenn man bedenkt, dass der durchschnittliche Fernstudent zwischen 30 und 35 Jahren alt ist und fest im Berufsleben steckt, ist die finanzielle Belastung eines Fernstudiums (ca. 300 €/Monat) durchaus im Rahmen des Machbaren.

Doch auch sonst gibt es gute Gründe, eine private Fernhochschule zu wählen, die in den nächsten Punkten noch angesprochen werden.

2. Studienangebot

Bevor man sich für ein Fernstudium oder einen Anbieter entscheidet, gilt es natürlich vorab zu überlegen, was man überhaupt studieren möchte. Wenn die Kosten für ein Fernstudium das wichtigste Kriterium sind, kann man die Anbieterauswahl dadurch bereits vorab schon stark einschränken. Für mich waren die Kosten ausschlaggebend, sodass bei mir die Entscheidung für die Fernuni Hagen relativ schnell feststand. Ich habe hier vielmehr noch zwischen Fernstudium und Präsenzstudium hin und herüberlegt. Aber ein privater Anbieter schied für mich von vornherein aus.

Insofern war die Frage: „Was studiere ich denn eigentlich?“ auch ziemlich schnell geklärt, denn das Studienangebot der Fernuni Hagen ist recht übersichtlich. Da ich eine wirtschaftlichen Studiengang wählen wollte, blieb nur Wirtschaftswissenschaften übrig. Wobei ich mit dem Studiengang (bis jetzt) noch sehr glücklich bin und es keine „Notlösung“ war. Jedoch weiß man auch nie genau, für welchen Studiengang man sich entschieden hätte, wenn noch andere Studiengänge zur Wahl stünden.

Vielleicht hätte ich dann nur BWL studiert oder besser: Ich hätte gar kein Zweitstudium angefangen sondern hätte u.U. auch direkt einen Master in Wirtschaftspsychologie (entsprechend meines Erstudiums) machen können. Das hätte natürlich Zeit gespart.

Wenn die Kosten bei der Auswahl des passenden Fernstudium-Anbieters zweitrangig sind, hat man hier viel mehr Auswahlmöglichkeiten und kann/sollte sich vorab genau über die Studieninhalte informieren. Hierzu eignen sich z.B. die Studienhandbücher, die man kostenlos anfordern kann. Dort findet man genaue Modulübersichten mit Beschreibungen der jeweiligen Lehrinhalte. So kann man Anbieter für Anbieter und Fernstudiengang für Fernstudiengang vergleichen, Unterschiede herausstellen und schließlich das für einen selbst am besten geeignete Studienprogramm auswählen. Denn vor allem bei kostspieligen Studiengängen kostet jedes verschenkte Semester bares Geld! Die Wahl des Studiengang sollte daher gut überlegt und evtl. auch schon auf spätere berufliche Ziele abgestimmt sein.

Ein weiteres Kriterium in puncto Studienangebot des Anbieters ist auch die Möglichkeit, z.B. nach dem Bachelor einen aufbauenden Masterstudiengang anzuschließen. Da der Masterabschluss mein ursprüngliches Ziel war, habe ich bei der Fernuni Hagen auch darauf geachtet, ob man mit dem Bachelor in Wirtschaftswissenschaft später auch einen entsprechenden Masterstudiengang absolvieren kann. Anderenfalls hätte ich mich dort auch nicht für den Bachelorstudiengang entschieden, schließlich ist es nicht mein Ziel, irgendwann sieben Bachelorabschlüsse zu haben. Aber ein Zweitstudium werde ich noch verschmerzen ;).

3. Studiendauer

Die Studiendauer ist ein weiteres wichtiges Kriterium bei der Wahl des richtigen Fernstudien-Anbieters. Zwar ist ein Fernstudium deutlich flexibler, als ein Präsenzstudium, aber auch hier gibt es Unterschiede bei der Studiendauer.

Fernstudium-Anbieter unterscheiden oftmals zwischen Vollzeit- und Teilzeitstudium, bzw. einer regulären- und eine Speed-Variante. Dadurch kann man bereits zu Beginn an, die Studiendauer anpassen. Bachelorstudiengänge dauern im Vollzeitstudium i.d.R. 36 Monate, bzw. 6 Semester, im Teilzeitstudium 48 Monate, bzw. 8 Semester.

Mein Teilzeitstudium an der Fernuni Hagen dauert z.B. 9 Semester.

Dabei ist auch diese Studiendauer nicht fix, sondern kann bei Bedarf verlängert oder verkürzt werden. An der Fernuni Hagen ist das ziemlich problemlos. So habe ich dieses Semester zwar zwei Module (4 Kurse) belegt, schreibe aber nur eine Prüfung. Das andere Modul wiederhole ich dann im nächsten Semester. Dadurch verlängert sich zwar die Gesamtstudiendauer, aber ich muss für die Verlängerung nicht extra zahlen. Denn Kurse können 7 Semester lang ab der ersten gebührenpflichtigen Belegung ohne Extrakosten wiederholt werden.

Private Anbieter bieten meistens eine kostenlose Verlängerung der Regelstudienzeit um 50% an, was ja in den meisten Fällen auch ausreichen sollte.

Für mich ist die Studiendauer ein eher förmlicher oder theoretischer Wert, da sie oftmals auf die persönlichen Bedürfnisse angepasst wird und in vielen Fällen nicht mehr dem ursprünglichen (Studien)Plan entspricht.

4. Flexibilität

Beim Thema Studiendauer spielt auch die Flexibilität während des Fernstudiums eine große Rolle. Schließlich läuft ein Fernstudium im Regelfall nebenbei ab und muss neben familiären und beruflichen Verpflichtungen absolviert werden. Dadurch, dass man beim Fernstudium sowohl zeitlich, als auch örtlich ungebunden ist, ist bereits eine hohe Flexibilität gegeben.

Eine Einschränkung bei der Flexibiliät an der Fernuni Hagen besteht in den festen Einschreibungsfristen für die Studiengänge. Man kann das Fernstudium an der Feruni also nicht jederzeit beginnen, sondern muss sich innerhalb einer bestimmten Frist zum Sommer-/Wintersemester einschreiben.

Diesbezüglich sind private Anbieter im Vorteil, denn bei diesen kann man das Fernstudium meist jederzeit starten und ist somit noch flexibler und muss nicht erst bis zum nächsten Semesterbeginn warten.

Bei der Flexiblität spielt für mich jedoch noch ein anderer Aspekt eine wesentliche Rolle: Der Präsenzanteil.

5. Präsenzanteil

Ferstudium heißt Fernstudium. Für den einen ist ein Fernstudium die perfekte Variante, weil er für sich alleine Lernen will und die hohe Flexibilität genießt, nicht auf Vorlesungstermine angewiesen ist und sich überflüssige langweilige Stunden an der Uni erspart. Für den anderen ist ein Fernstudium eine Notlösung, da ein Präsenzstudium aufgrund von Job, Familie etc. nicht machbar ist.

Daher können Präsenzphasen des einen Freud, des anderen Leid sein. Auf der einen Seite ist es während Präsenzphasen schön, auf andere Studenten und die Tutoren etc. zu treffen und den Lernstoff zu wiederholen oder anhand von Praxisbeispielen zu intensivieren. Auf der anderen Seite kosten Präsenzphasen wiederum Zeit und finden zudem bei einigen privaten Anbietern nur in einer Stadt statt. Die bedeutet wieder Zeit und Kosten, die für einige Fernstudenten nervig sein könnten.

Bei einigen privaten Fernstudium-Anbietern ist, neben den Präsenzphasen, auch ein Auslandsaufenthalt an einer Partnerhochschule Bestandteil des Fernstudiums. Das hört sich natürlich super an und sicherlich auch eine gute Gelegenheit, eine andere Kultur, ein anderes Land und andere Fernstudenten kennenzulernen. Aber der Auslandsaufenhalt muss aus eigener Tasche finanziert werden. Die dadurch entstehenden Kosten sind daher rechtzeitig in den Gesamtkosten einzukalkulieren.

Ich bin froh, dass die Fernuni Hagen nur eine Pflicht-Präsenzphase hat, nämlich das Seminar. Ansonsten gibt es in den Regional- und Studienzentren regelmäßige Veranstaltungen zum Fernstudium, sowie Klausurvorbereitungen u.s.w., die man auf Wunsch besuchen kann. Aber man muss nicht. Das ist für mich ein wichtiger Aspekt bei der Flexibilität. Somit wäre für jeden etwas dabei: Ein Pflichtseminar im Studium ist super, falls man mehr Veranstaltungen besuchen möchte, kann man sich jederzeit zu diesen anmelden und die Präsenzphasen erhöhen. Hier sehe ich die Fernuni Hagen im Vorteil, wobei die Qualität der Präsenzphasen der privaten Anbieter sicherlich hoch und durchaus nützlich für die Studienleistung ist.

6. Lernmaterial

Da bei einem Fernstudium Vorlesungen wegfallen, stellen die von der Fernuni/Fernhochschule zur Verfügung gestellten Lernmaterialien den Kernpunkt des Fernstudiums dar. Denn diesen Stoff gilt es, sich per Selbststudium irgendwie so beizubringen, dass man später die Prüfung besteht. Die Herausforderung besteht darin, gut erklärte und möglichst anschaulich dargestellte Lerninhalte zu vermitteln, die zudem gut auf die Prüfung vorbereiten.

Hierbei spielt auch das Thema E-Learning eine wichtige Rolle, da multimediale Lerneinheiten immer beliebter werden. Neben den Studienheften sind CDs, DVDs, Videos, MP3´s etc. eine willkommene Abwechslung.

Ich persönlich lerne immer noch am liebsten mit den Studienheften, da ich Gelesenes gerne unterstreiche und mir Notizen mache. Zum Modul „Einführung in die Wirtschaftswissenschaft“ gab es neben den Studienheften auch noch zwei CDs, in denen es einen Kurs nochmal vollständig als PDF gab (super zum Lesen für unterwegs). Auf der anderen CD waren diverse Abbildungen und Animationen zur Veranschaulichung der Lehrinhalte vorhanden.

Ich habe beide CDs zwar noch nicht genutzt, aber für den ein oder anderen sind sie sicherlich unterstützend. Ich kenne zwar die Studienhefte der privaten Anbieter nicht, gehe aber mal davon aus, dass diese im Bezug auf multimediale Lehreinheiten mehr zu bieten haben. Schließlich kann man für die höheren Kosten auch entsprechend hochwertiges Studienmaterial verlangen.

Ich bin mit den Studienheften der Fernuni ganz zufrieden, auch wenn diese sehr anspruchsvoll sind. Man kann jedenfalls nicht behaupten, dass mit dem alleinigen Durchlesen der Studienhefte auch eine gute Vorbereitung für die Prüfung gegeben ist. Im Gegenteil: Viele Inhalte müssen zusätzlich nachgeschlagen und anhand weiterer Übungsbeispiele verinnerlicht werden.

So habe ich z.B. Wirtschaftsmathe auf das nächste Semester verlegt, da man hier bereits fundierte Grundkenntnisse mitbringen muss, um den Lernstoff einigermaßen zu verstehen. Ist die letzte Mathestunde schon etwas länger her, ist erstmal gründliches Wiederholen angesagt.

Was E-Learning anbetrifft sehe ich auch die Angebote privater Anbieter vorne. Diese bieten oftmals eine Art Online-Campus an, auf welchem man mit anderen Studenten Chatten, Diskutieren und E-Mailen, Hilfen und Tipps von Tutoren und Kommilitonen nutzen, Online-Seminare besuchen, in der Online-Bibliothek recherchieren, Einsende- und Prüfungsaufgaben einsenden, sowie Übungsaufgaben und Fallstudien bearbeiten kann.

Zwar bietet die Fernuni Hagen diese Leistungen zum Teil auch an, aber eine Online-Bibliothek ist z.B. nicht verfügbar. Jedes Buch muss kostenpflichtig bestellt oder alternativ direkt von einer anderen Uni-Bibliothek vor Ort ausgeliehen werden. Dafür gibt es (neben Moodle) auch zahlreiche andere Foren, wie z.B. studienservice.de, wo sich Fernstudenten der Fernuni Hagen austauschen können, sodass ich hierbei auch keine Diskrepanz verspüre.

7. Akkreditierung

Was bedeutet Akkreditierung? Die Akkreditierung ist eine Art TÜV für (Fern)studiengänge und stellt fest, ob das Studienangebot bestimmte Mindestanforderungen erfüllt.  Kriterien hierfür sind u.a. dass das Fernstudium auch in der vorgesehenen Zeit absolviert werden kann, dass die Module tatsächlich an Qualifikationszielen ausgerichtet sind und es entsprechende Berufsfelder für die Absolventen gibt.


Die Akkreditierung wird von externen Gutachtern vorgenommen, welche das Studienprogramm anhand von Standard auf deren Erfüllung überprüfen. Erfüllt der Studiengang die Anforderungen, wird ein Qualitätssiegel vergeben. Eine Akkredieirung muss in regelmäßigen Abständen wiederholt werden, d.h. einmal akkreditierte Studiengänge müssen sich immer wieder einer Qualitätskontrolle unterziehen.

Was bedeutet das für die Wahl des Fernstudium-Anbieters? Nun ja, eine Akkreditierung wird zu einem zunehmend wichtigeren Entscheidungskriterium. Die Qualität der Inhalte, die Kompetenzen und die mit dem Fernstudium erlangten Qualifikationen stehen im Vordergrund. Denn schließlich steht nach dem Fernstudium die Frage im Raum, was man mit dem Abschluss später erreichen kann.

Akkreditierung steht somit in erster Linie für Qualität. Ein akkreditiertet Fernstudiengang muss gewissen Qualitätsrichtlinien entsprechen und daher sollte man bei der Wahl des Fernstudiengangs, bzw. des Anbieters auch auf die Akkreditierung achten.

Ich habe eben nochmal gegoogelt, weil ich selbst nicht darauf geachtet habe und einfach mal davon ausging, aber: Ja, der Fernstudiengang Bachelor Wirtschaftswissenschaften an der Fernuni Hagen ist akkreditiert (durch AQAS seit 21.8.2006).

8. Erfahrungen anderer Fernstudenten

Erfahrungen anderer Studenten sind Gold wert, schließlich haben sie sich bereits mit der Lernmethode Fernstudium, der Fernhochschule/Fernuni und den Studienunterlagen vertraut gemacht. Vor der Entscheidung, für welchen Fernstudium-Anbieter und welchen Fernstudiengang man sich entscheidet, kann man sich daher in Foren, Blogs etc. umhören, welche Erfahrungen andere Fernstudenten bereits gemacht haben.

Das hilft oftmals bei der Auswahl der Module oder Vorbereitungen auf die belegten Kurse. Doch auch hier muss man aufpassen, denn die Meinungen gehen oft auseinander und sind nun mal hauptsächlich subjektiv. Ich habe vor Beginn meines Fernstudiums auch über die Fernuni Hagen recherchiert und sowohl positive, als auch negative Beiträge gelesen. Vor allem, der Schwierigkeitsgrad des Studienmaterials hat vielen Probleme bereitet.

Ich habe mein Fernstudium daher nicht blauäugig angetreten, durfte aber in der Zwischenzeit auch meine persönlichen Erfahrungen machen. So habe ich z.B. gelernt, dass man sich vor Belegung der Module mit den Teilnahmevoraussetzungen vertraut machen sollte, um evtl. Defizite noch vor Studienbeginn ausgleich zu können (ich sag nur: Wirtschaftsmathe). Hier war ich auch dankbar über den Tipp, Wirtschaftsmathe möglichst gleich zu Beginn zu belegen, da sich der Stoff durch die darauffolgenden Module durchzieht. Daher steht Wirtschaftsmathe – nach „Einführung in die Wirtschaftswissenschaft“ als nächstes Modul auf meiner Liste ;).

Tipps sind immer super und helfen, (Anfänger)Fehler zu vermeiden, aber jeder sollte seine eigenen Erfahrungen machen. Denn jeder verfügt über unterschiedliche Ausgangsvoraussetzungen und lebt und lernt unter anderen Umständen, sodass sich keine pauschalen Aussagen treffen lassen.

Fazit

Die Wahl des geeigneten Fernstudium-Anbieters ist keine leichte Wahl. Und den einen richtigen Anbieter gibt es nicht. Vielmehr ist die Wahl immer auf Basis der eigenen Ziele und Bedürfnisse zu treffen. Hierzu gilt es verschiedene Kriterien in die Überlegungen einzubeziehen und abzuwägen. Für mich sind die Kosten und die Flexibilität die entscheidenden Kriterien bei der Wahl des Anbieters gewesen, darum habe ich mich auch für die Fernuni Hagen entschieden.

Private Anbieter punkten beim umfangreicheren Studienangebot, E-Learning, dem flexiblen Studieneinstieg, dem hochwertigen Lernmaterial und den Präsenzphasen, die teilweise auch einen Auslandsaufenthalt beinhalten.

Ich sehe in dem Fernstudium in erster Linie eine persönliche Herausforderung und eine Weiterbildung für mich, ich verfolge also kein bestimmtes berufliches Ziel damit. Andere entscheiden sich für ein Fernstudium oder einen bestimmten Fernstudiengang, der auf ihren Beruf abgestimmt ist und die Karriere fördern soll. Die Kriterien sind daher sehr persönlich und daher auch unterschiedlich.

Doch eines steht fest: Zeit ist Geld, auch beim Fernstudium. Daher sollte vor allem bei teuren Fernstudiengängen gründlich überlegt und recherchiert werden, ob das gewählte Angebot für die eigenen persönlichen und beruflichen Ziele das Richtige ist. Ein genauerer Blick in die Studienhefte, eine Recherche über Erfahrungsberichte anderer Studenten und ein Testmonat, den private Fernhochschulen kostenlos anbieten, können die Entscheidung erleichtern!

Über den Autor

Alicia
Hier schreibt Alicia (Google+), 30 aus dem schönen Hamburg. Im WS 2010/11 habe ich mein WiWi-Fernstudium an der Fernuni-Hagen begonnen - Und bereits nach 18 Monaten erfolgreich abgebrochen. Die Gründe: Eine voreilige Entscheidung, berufliche Veränderungen und die Einsicht, dass nicht jeder der geborene Fernstudent ist. In meinem Blog berichte ich über persönliche Erfahrungen, Eindrücke, Probleme und Fragen aus meiner Fernstudienzeit, sowie allgemeine Informationen und News rund um das Thema Fernstudium und wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge. Mein Ziel ist es, Studieninteressierte bei ihrer Entscheidungsfindung zu unterstützen, damit das Projekt Fernstudium auch ein nachhaltiger Erfolg wird.

2 Kommentare zu "Fernstudium: Welcher Anbieter ist der Richtige?"

  1. Gibt noch die Arbeitgemeinschaft Fernstudien an Hochschulen,
    dort sind alle Kurse, Weiterbildungen und Studien an deutschen Hochschulen erfaßt.
    Hier der Link http://www.ag-fernstudium.de/

    Da sind auch Fern-Studiengänge von Presenz-Hochschulen dabei!

  2. Hallo Wolfgang,

    danke für den Linktipp! Die Seite kannte ich noch gar nicht. Aber unter „Anbieter in der AG-F“ ist wirklich eine übersichtliche Liste diverser Fernstudien-Anbieter zu finden, auch die „FAQ’s zum Fernstudium“ sind interessant!

    Viele Grüße,

    Alicia

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