Wie kostentransparent sind Fernstudium-Anbieter?

Fernstudium Kostentransparenz

Wer sich für ein Fernstudium interessiert, informiert sich neben Blogs und Foren vor allem auf den Webseiten der Anbieter, also der Fernschulen oder Fernhochschulen. Dort findet man allgemeine Informationen zum Fernlehrinstitut, dem Kurs- bzw. Studienangebot,dem Ablauf des Fernstudiums, Fördermöglichkeiten etc.

Wer jedoch detailliertere Infos, wie z.B. die aktuellen Studiengebühren, vertiefende Informationen zum Aufbau und Ablauf des Fernlehrgangs bzw. Fernstudiengangs, individuelle Förderungsmöglichkeiten oder Sonderkonditionen, erfahren möchte, kommt meist nicht drumherum, ein Formular auszufüllen. Nämlich eines, das Name, Straße und Wohnort abfragt. Auch die Frage: „Wie sind Sie auf uns aufmerksam geworden?“ wird von Fernschulen und Fernhochschulen gerne und häufig gestellt.

Insbesondere die Preisfrage, welche mit Sicherheit für die Mehrzahl der Studieninteressenten von Bedeutung und Interesse sein dürfte, wird nur bei wenigen Fernstudium-Anbietern offen und transparent kommuniziert.

Warum?

Auf der Jagd nach Adressen

Nun, die Adressen von Studieninteressenten sind für die Fernlehrinstitute kostbare Datensätze, um potentielle neue Studierende zu gewinnen. Wie wichtig den Anbietern die Adressdaten-Gewinnung ist, zeigt sich u.a. darin, dass sie ihren Affiliates bzw. Partnern zwischen 5,- und 12,- Euro für jedes ausgefüllte Formular bezahlen.

Für die Affiliates und Fern(hoch)schulen ist das ein lohnendes Geschäft. Die Verlagerung von Preisinformationen in anmeldepflichtige Download-Bereiche und zu bestellende Studienhandbücher forciert die Eingabe von Adressdaten für Anbieter und Affiliates zusätzlich, die dadurch mehr Daten von Interessenten bzw. mehr Leads erhalten.

Für diejenigen, um deren Adressen es sich handelt, dürfte es nicht immer zu Freudensprüngen führen. Denn wer sich auf der Website mit seinem Namen und seiner Adresse registriert (um z.B. die Preise einzusehen oder den Zugang zum Download-Bereich zu erhalten) oder das kostenlose Studienhandbuch anfordert, erhält danach meist regelmäßig Werbepost und Werbezeitschriften zugesandt.

Auch ich habe vor einigen Jahren, als ich überlegt habe, einen nebenberuflichen Fernstudiengang zu belegen, bei mehreren Fernhochschulen kostenlose Studieninformationen angefordert. Anschließend hatte ich bestimmt wöchentlich einen Werbebrief von irgendeinem Anbieter im Briefkasten. Mittlerweile hatte ich mich längst für die Fernuni Hagen entschieden, sodass die Werbepost ungeöffnet in derPapiertonne landete. Nach ungefähr zwei Jahren war dann Schluss – offenbar ist das die ungefähre Zeitspanne, die es erfordert, bis die Fernlehrinstitute merken, dass man mit hoher Wahrscheinlichkeit kein Studienteilnehmer mehr wird.

DISQ-Studie: Kostentransparenz lässt zu wünschen übrig

Die Kostentransparenz war auch ein Thema in der Studie „Fernstudium-Anbieter 2015“ des Deutschen Instituts für Service-Qualität (DISQ). Das DISQ untersuchte von November 2014 bis Januar 2015 zwölf große Fernstudium-Anbieter in Deutschland, die über ein umfangreiches staatlich geprüftes Studien- und Weiter­bildungsangebot verfügten.

Das Ergebnis des Marktforschungsunternehmens: „die Kostentransparenz ließ zu wünschen übrig“. Nur die Hälfte der Unternehmen stellte eine Preisübersicht zur Verfügung.

Wie kostentransparent sind Fernstudium-Anbieter

Nicht alle Fernstudium-Anbieter legen ihre Preisinformationen so offenherzig frei.

Positiv wurde bewertet, dass Interessenten bei allen Einrichtungen eine umfassende Darstellung der Lehrgangsinhalte und die Möglichkeit, Infomaterial online zu bestellen, finden konnten.

Testsieger der Studie „Fernstudium-Anbieter 2015“ wurde übrigens das Institut für Lernsysteme (ILS), das als einziges Unternehmen das Qualitätsurteil „sehr gut“ erzielte. Als Hauptgrund wird das im Vergleich zum Wettbewerb umfangreichste und vielfältigste Lehrangebot genannt.

Die Fernakademie für Erwachsenenbildung, die HAF und die SGD schnitten mit „gut“ ab. Allerdings muss man sich bei allen vier genannten Fernschulen zunächst registrieren oder weitere Studieninfos anfordern, um die Gebühren für die Fernlehrgänge einzusehen.

Fernstudium-Anbieter im Kostentransparenz-Check

Welche Anbieter stellen auf ihrer Website frei zugängliche Preisinformationen für Studieninteressenten zur Verfügung? Die folgende Tabelle zeigt, wie kostentransparent Fernschulen, Fernhochschulen und Fernuniversitäten sind:

Fernstudium-Anbieter

Art des Anbieters

Preisinformationen
frei zugänglich

AKAD KollegFernschuleJa
AKAD UniversityFernhochschuleJa
APOLLON Hochschule der GesundheitswirtschaftFernhochschuleNein
DUW Deutsche Universität für WeiterbildungFernuniversitätJa
Europäische Fernhochschule Hamburg (Euro-FH)FernhochschuleNein
Fernakademie KlettFernschuleNein
Fernuniversität HagenFernuniversitätJa
Hamburger Akademie für Fernstudien (HAF)FernschuleNein
HFH Hamburger Fern-Hochschule FernhochschuleJa
Institut für Lernsysteme (ILS)FernschuleNein
IST-Hochschule für ManagementFernhochschuleJa
IUBH Internationale Hochschule Bad HonnefFernhochschuleJa
PFH Private Hochschule GöttingenFernhochschuleJa
SRH FernHochschule RiedlingenFernhochschuleJa
Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD)FernschuleNein
Studienwelt LaudiusFernschuleJa
TU KaiserslauternFernuniversitätJa
Wilhelm Büchner HochschuleFernhochschuleNein
WINGS Fernstudium Hochschule WismarFernhochschuleJa

Die Mehrheit der in der Tabelle erwähnten Fernstudium-Anbieter stellt Preisinformationen auf seinen Webseiten zur Verfügung. Allerdings sind das längst nicht alle. So findet man z.B. Preisinformationen beim ILS, Deutschlands größter Fernschule oder bei der Euro-FH, der bekanntesten privaten Fernhochschule bundesweit, erst im internen Download-Bereich. Und für diesen werden Name und Anschrift abgefragt.

Auch Deutschlands führende Fernschule, die SGD, die Fernakademie Klett, die HAF, sowie die Wilhelm Büchner Hochschule und die APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft führen keine frei zugänglichen Preise für ihre Fernlehrgänge bzw. Fernstudiengänge auf ihren Webseiten auf.

Und sie haben noch eine Gemeinsamkeit: alle gehören zur Klett-Gruppe, die im deutschen Weiterbildungsmarkt der führende private Anbieter von Fernhochschulen und Fernfachhochschulen ist. Die Gruppe zählt jährlich mehr als 185.000 Fernkursteilnehmer und Studierende.

„Wer nicht wirbt, der stirbt“

Diese Aussage traf Henry Ford, Automobilhersteller Ford Motor Company, einst über die Werbung. Und bringt das Thema damit kurz, knapp und drastisch auf den Punkt. Das Marketingetat gehört zum festen Bestandteil der Unternehmenskalkulation, auch und gerade bei privaten Fernstudium-Anbietern.

Der Fernstudienmarkt ist äußerst lukrativ. Fernlehrgänge kosten mehrere hundert bis mehrere tausend Euro und die Studiengebühren für akademische Fernstudiengänge reichen bei privaten Anbietern von 10.000 bis 18.000 Euro.

Deutlich günstiger ist die Fernuniversität Hagen, die mit rund 77.000 Studierenden gleichzeitig Deutschlands größte und einzige staatliche Fernuniversität ist. Hier kostet ein Studiengang insgesamt zwischen 700 und 2.4000 Euro.

Hinzu kommt, dass die DistancE-Learning-Branche wächst weiter. Laut Fernunterrichtsstatistik 2014, die jährlich vom Fachverband Forum DistancE-Learning erhoben wird, sind die Teilnehmerzahlen im Fernunterricht und Fernstudium weiter auf Wachstumskurs. Über 423.000 Deutsche haben sich im Jahr 2014 mittels DistancE-Learning weitergebildet. Das entspricht einem Plus von drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Vor allem private Fernhochschulen wachsen. Sie verbuchten 2014 ein Teilnehmerplus von mehr als 8,5 Prozent. Auch der subakademische Bereich befindet sich im Aufwärtstrend und ergab insgesamt einen Zuwachs von über vier Prozent.

Und das Angebot ist riesig. Insgesamt wurden im letzten Jahr 437 Fernstudiengänge angeboten. Das Weiterbildungsangebot im Fernunterricht umfasst 2014 bundesweit 3.249 Lehrgänge von 395 Instituten. Mehr als 340 Kurse wurden im Berichtsjahr neu zugelassen.

Damit zeigt sich die Branche bei der Entwicklung neuer Lehrangebote äußerst flexibel. Angesichts des hohen Wettberwebs auf dem Markt für Erwachsenenbildung ist es jedoch nicht nur wichtig, auf die Wünsche des Marktes und neue Entwicklungen zu reagieren, sondern auch auf die Angebote aufmerksam zu machen und neue Kunden zu gewinnen.

In der privaten Marktwirtschaft gehört Werbung nun mal dazu. Wer nicht wirbt, der hat schon oder „stirbt“ laut Henry Ford im schlimmsten Fall. Es ist zwar denkbar, dass ein Unternehmen ohne Werbung existieren kann. Dass ein Unternehmen ohne Werbung wachsen kann, dürfte jedoch nahezu unmöglich sein.

Daher ist es auch nicht unbedingt verwerflich, dass Fernstudium-Anbieter Daten von potentiellen Kunden abfragen und Werbung für die eigenen Angebote machen. Schließlich gibt jeder seine Daten freiwillig ein. Bei solch relevanten Kriterien, wie den Preisen, bleibt Studieninteressierten jedoch oft keine andere Wahl, wenn sie Anbieter und Kosten miteinander vergleichen möchten.

Tipp: es kann sich lohnen, auf Infoportalen und Blogs zum Thema Fernstudium nach dem jeweiligen Fernlehrgang bzw. Fernstudiengang des gewünschten Anbieters zu suchen. Einige veröffentlichen dort die Kosten für die Studiengänge, sodass man nicht bei mehreren Anbietern seine Daten hinterlassen muss. Zum Teil findet man die Anmeldeformulare der Anbieter als PDF auch bei Google. Dort sind ebenfalls die Preise sämtlicher Fernkurse bzw. Fernstudiengänge aufgeführt.

 

Wer einmal seine Daten bei einem Fernstudium-Anbieter hinterlassen hat und anschließend regelmäßig unerwünschte Post und Werbezeitschriften nach Hause geschickt bekommt, kann die Werbeflut per Email oder mit einem kurzen Anruf beim Fernlehrinstitut stoppen. Oder man macht´s wie ich und wirft die Werbung einfach in die Tonne.

Der Preis ist nicht alles…

Vergleichen lohnt sich! Doch bei der Wahl des passenden Fernstudium-Anbieters sollte der Preis nicht das einzige Entscheidungskriterium sein.

Wie die Studie Fernstudium-Anbieter 2015 des Deutschen Instituts für Service-Qualität (DISQ) zeigte, gibt es zwischen den Anbietern eklatante Unterschiede. Zwar schnitt die Branche in puncto Service insgesamt befriedigend ab, jedoch zeigten sich etwa bei den Internetauftritten der Unternehmen deutliche Unterschiede. So boten z.B. nur sieben der zwölft getesteten Anbieter die Möglichkeit einer Online-Anmeldung. Nur die Hälfte lieferte eine Preisübersicht im Internet und die AGB  – die eigentlich Standard sein sollten – stellten gar nur ein Drittel der Lehrgangsspezialisten zur Verfügung.

Positiv dagegen war, dass alle Einrichtungen eine umfassende Darstellung der Lehrgangsinhalte boten. Außerdem haben Studieninteressenten die Möglichkeit, Infomaterial online zu bestellen. Wer sich tatsächlich für einen Fernlehrgang oder Fernstudiengang eines Anbieters interessiert, sollte definitiv vor Aufnahme des Fernstudiums das kostenlose Studienhandbuch anfordern und sich umfassend über das Lehrinstitut, Studienzentren, den Fernkurs/Fernstudiengang, sowie Präsenzphasen etc. informieren.

Tipp: auch ein Anruf kann Aufschluss über die Servicequalität bringen. In der Studie des DISQ war die Branche beim telefonischen Service gut aufgestellt (kurze Wartezeiten, keine Falschaussagen), auch wenn in fast 30 Prozent der Telefonate die Freundlichkeit der Mitarbeiter zu wünschen übrig ließ.

Viele Unternehmen konnten mit kundenfreundlichen Vertragsbedingungen punkten. Dazu zählen u.a. die Möglichkeit einer kostenlosen Studienverlängerung, eine Preisgarantie während der Regelstudienzeit und die Möglichkeit einer kostenlosen Prüfungswiederholung. Bei den Mindestvertragslaufzeiten und den Kündigungsfristen gab es schon deutlichere Unterschiede. Hier sollte man genauer hinschauen, um bei eventuellem Studienabbruch nicht unnötig tief in die Tasche greifen zu müssen.

Mögliche Präsenzveranstaltungen und eine persönliche Betreuung vor und während des Fernstudiums wurden den Lehrgangsteilnehmern laut DISQ von allen getesteten Einrichtungen versprochen.

Hier das Gesamtergebnis der zwölf getesteten Fernstudium-Anbieter in der Übersicht:

Gesamtergebnis Studie Fernstudium-Anbieter 2015

RangUnternehmenPunkteQualitätsurteilLink
1ILS81,3"sehr gut"

- umfangreichstes und vielfältigstes Lehrangebot
- kundenfreundliche Vertragsbedingungen
- freundlichen und verständliche Beratungen am Telefon
- kaum Wartezeiten für Anrufer
zum Anbieter
2Fernakademie für Erwachsenenbildung76,0"gut"

- Testsieger in der Teilkategorie "Vertragsbedingungen"
- Kündigungsfrist von nur vier Wochen
- breites Kursangebot
- viele Standorten für Präsenzveranstaltungen
- kompetente Auskünfte am Telefon
- kurzer Wartezeit bei Anruf
zum Anbieter
3HAF74,5"gut"

- sehr gutes Ergebnis in der Angebotsanalyse
- sehr kurze Wartezeit am Telefon
- überdurchschnittlich individuelle und überwiegend vollständige Beratung am Telefon
zum Anbieter
4SGD71,6 "gut"

- Zweiter Platz in der Teilkategorie "Vertragsbedingungen"
zum Anbieter
5IST-Studieninstitut65,5"befriedigend"

- Testsieger in der Teilkategorie "Service"
- sehr guter Internetauftritt
zum Anbieter
6Fernuniversität Hagen65,4"befriedigend"zum Anbieter
7Wilhelm Büchner Hochschule62,4"befriedigend"zum Anbieter
8AKAD61,8"befriedigend"zum Anbieter
9EURO-FH60,9"befriedigend"zum Anbieter
10Wings-Fernstudium55,1"ausreichend"zum Anbieter
HFH
TU Kaiserslautern
Quelle: Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ): Studie Fernstudium Anbieter 2015

Für die Punktevergabe (0 bis 100, wobei 100 Punkte das Maximum sind), flossen die Ergebnisse aus Serviceanalyse (mit 50 Prozent), Angebotsanlayse (mit 30 Prozent) und aus der Analyse der Vertragsbedingungen (mit 20 Prozent) ein.

Da es sich bei der Fernuni Hagen um eine staatliche Universität handelt, gibt es keine Verträge. Daher wurden die verbleibenden Untersuchungsbereiche proportional entsprechend höher gewichtet.

Die HFH aus Hamburg und die TU Kaiserslautern konnten bei der Gesamtwertung nicht berücksichtigt werden, da die Unternehmen keine vollen bzw. überhaupt keine Auskünfte zu den Vertragsbedingungen gab.

Fazit

Ein Fernstudium bietet die Möglichkeit, neben dem Beruf zusätzliche Qualifikationen zu erwerben und damit die Karriere zu beflügeln. Wie die wachsenden Teilnehmerzahlen an staatlich zugelassenen Fernkursen und Fernstudiengängen zeigen, nutzen immer mehr Deutsche die Möglichkeit, um so ihre Karrierechancen zu erhöhen.

Doch nicht immer erhalten sie bei der Recherche alle relevanten Informationen, um Vergleiche anzustellen und Entscheidungen treffen zu können. Lehrgangs- bzw. Studiengangsdetails, Studiengebühren,  Standorte für Präsenzveranstaltungen, Vertragsbedingungen, Serviceleistungen – all das sind Faktoren, die bei einem Vergleich bzw. einer Entscheidung für oder gegen ein Fernstudium eine Rolle spielen. Auch wenn der Informationswert zu den einzelnen Fernlehrgängen oder Fernstudiengängen auf den Internetseiten der Anbieter recht umfassend ist, so lässt die Kostentransparenz häufig zu wünschen übrig.

Über die Eingabe der Adressdaten – ob für den Zugang zum Donwload-Bereich oder für die Anforderung der Studienbroschüren – kommt man zwar an die Preisinformationen. Dafür muss man anschließend mit regelmäßigen Werbebriefen rechnen.

Nichts gegen Werbung. Das ILS begegnet mir beispielsweise auch regelmäßig auf der letzten Seite meiner TV-Zeitschrift. Aber die kaufe ich mit ja auch freiwillig. Wer sensibel mit seinen Daten umgeht, wird seine Adressdaten wohl nur bei ernsthaften Interesse an dem Fernkurs bzw. Studiengang eintragen oder sich die Preisinfos auf anderem Wege beschaffen (Blogs, Foren, Anmeldeformulare der Anbieter etc.).

Und falls man seine Anschrift doch in irgendeinem Formular eingetragen hat, so lässt sich die unerwünschte Werbemaschinerie mit einem Anruf oder einer Email beim Anbieter auch wieder stoppen.

Aus Sicht von Studieninteressenten wäre eine Kostentransparenz bei allen Anbietern wünschenswert, da sie direkte Vergleiche erheblich erleichtern würde. Allerdings ist auch auch das Ziel eines Wirtschaftsunternehmens – zu denen auch  die privaten Fernschulen und Fernhochschulen gehören – neue, zahlende Kunden zu gewinnen. Und die Generierung von Adressdatensätzen von Studieninteressenten dürfte dabei einen nicht unwesentlichen Beitrag zur Neukundengewinnung leisten.

Betrachtet man die obige Tabelle zur Kostentransparenz bekannter Fernstudien-Anbieter, so scheinen es vor allem die Institute der Klett-Gruppe auf eben dieses Ziel angelegt zu haben. Immerhin ist die Klett-Gruppe der führende private Anbieter von Bildungs- und Weiterbildungsdienstleistungen. Da scheint es wohl auch nicht zu schaden, wenn man die Aussage von Henry Ford verinnerlicht, der schon zu seiner Zeit wusste: „Wer nicht wirbt, der stirbt“.

Über den Autor

Alicia
Hier schreibt Alicia (Google+), 30 aus dem schönen Hamburg. Im WS 2010/11 habe ich mein WiWi-Fernstudium an der Fernuni-Hagen begonnen - Und bereits nach 18 Monaten erfolgreich abgebrochen. Die Gründe: Eine voreilige Entscheidung, berufliche Veränderungen und die Einsicht, dass nicht jeder der geborene Fernstudent ist. In meinem Blog berichte ich über persönliche Erfahrungen, Eindrücke, Probleme und Fragen aus meiner Fernstudienzeit, sowie allgemeine Informationen und News rund um das Thema Fernstudium und wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge. Mein Ziel ist es, Studieninteressierte bei ihrer Entscheidungsfindung zu unterstützen, damit das Projekt Fernstudium auch ein nachhaltiger Erfolg wird.

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